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Berlin, 12. Okotber 2011, Zum Einwurf zur bevorstehenden Erhöhung der EEG-Umlage des BEE-Geschäftsführers Björn Klusmann, die Umlage könne bei 3,3 Cent/kWh liegen, wenn die Industrie sich stärker an den Kosten der Energiewende beteiligen würde, erklärt der Energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus Breil:

Die Energiewende sollte gesamtwirtschaftlich betrachtet werden. Es wird kein Unterschied gemacht zwischen „guter“ Industrie – nämlich die der Erneuerbaren Energien – und „schlechter“ Industrie, nämlich der ganze Rest.

Schließlich produziert die Industrie zum Beispiel die neuen immer belastbareren und gleichzeitig leichteren Stähle, die in den erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen eingesetzt werden. Sie entwickelt neue Werkstoffe wie zum Beispiel kohlenfaserverstärkte Kunststoffe. Und sie verbessert Dämmmaterialien, die es ermöglichen, die Potenziale bei der Energieeinsparung im Gebäudebereich zu heben.

Wir dürfen die Industrie nicht dermaßen mit Kosten belasten, dass es sich nicht mehr lohnt, in Deutschland zu produzieren. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Fachkräfte für ihre gute Arbeit zu bezahlen. So sichern wir unseren Wohlstand.

Denn gerade der hohe Grad der Bruttowertschöpfung der Industrie hat uns durch die Krise geholfen. Unsere Arbeitsmarktzahlen sind auch deshalb wieder Spitze in Europa.

Quelle: FDP

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