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Offenbach, 25. Juni 2010 - Das Betriebsgelände der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) wird immer mehr zu einem Standort für Sonnenenergie. Neben zwei neuen Photovoltaik-Anlagen hat der Regionalversorger dieser Tage den ersten Firmen-Solar-Carport Offenbachs auf seinem Parkplatz an der Andréstraße fertig gestellt. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie versiegelte Flächen sinnvoller genutzt werden können“, urteilte Michael Homann bei der Einweihung des Firmen-Solar-Carports. Seinen Worten zufolge können auf diese Weise viele neue Solaranlagen entstehen, ohne freie Flächen verbauen zu müssen.

EVO Firmen Solar-Carport

Entstanden ist auf dem EVO-Parkplatz an der Andréstraße eine rund 800 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die zwei Vorteile miteinander vereint: Zum einen bietet sie einen überdachten Stellplatz für Firmen-, Mitarbeiter- und Kundenfahrzeuge. Zum anderen erzeugt sie CO2-freien Solarstrom – und zwar rund 80.000 Kilowattstunden im Jahr. Dadurch werden zirka 70 Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden. Außerdem wird es dort weiterhin eine Stromzapfsäule für Elektrofahrzeuge geben; eine kleinere Solartankstelle hatte die EVO bereits im Jahr 1992 an gleicher Stelle in Betrieb genommen.

Weitere 30 Tonnen CO2 lassen sich mit den neuen Photovoltaikanlagen einsparen, die auf zwei Bürogebäuden der EVO montiert wurden. Zuletzt hatte die EVO vor zweieinhalb Jahren eine Photovoltaikanlage in die Fassade ihres Hauptgebäudes integrieren lassen. Insgesamt verfügt das Unternehmen jetzt über vier Solaranlagen am Stammsitz, die pro Jahr rund 130.000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht erzeugen. Auf seinem Betriebsgelände prüft der Regionalversorger derzeit weitere Flächen für den Einsatz von Photovoltaikanlagen.

Im Auftrag der EVO hatte die juwi-Gruppe aus Wörrstadt in den vergangenen Wochen den Solar-Carport und die Solaranlagen errichtet. Mit dem Solar-Carport hat das rheinland-pfälzische Unternehmen ein Gesamtkonzept entwickelt, nach dem Sonnenstrom von bereits versiegelten Flächen gewonnen werden kann. Darüber hinaus lassen sich an Solar-Carports Stromzapfsäulen anschließen, um in Zukunft eine flächendeckende Betankung von E-Fahrzeugen zu ermöglichen. „Die große Herausforderung beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge besteht nämlich darin, schon heute eine Infrastruktur für eine zuverlässige Energieversorgung von morgen zu schaffen – und zwar mit regenerativen Energieträgern. Denn Elektromobilität macht nur Sinn mit erneuerbaren Energien“, sagte Lars Falck, Geschäftsführer der juwi-Tochter juwi Solar GmbH.

Die juwi-Gruppe führt derzeit im Projekt „Modellregionen Elektromobilität Rhein-Main“ des Bundesverkehrsministeriums einen Feldversuch mit Elektroautos, Elektrorollern und Elektrofahrrädern durch. Ziel des Versuches ist es, Elektrofahrzeuge in den Fuhrpark von Unternehmen zu integrieren. Zudem leitet juwi ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Verbundprojekt zur Entwicklung von Stromparkplätzen.

 

Quelle: juwi-Gruppe / Energieversorgung Offenbach AG (EVO)

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