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Horb a.N., 28. März 2011, „Was Sie hier in Horb geschaffen haben, verdient Bewunderung und Respekt“ lobte EU-Energiekommissar Günther Oettinger während seines Besuchs am vergangenen Samstag bei DEGERenergie die Innovationskraft und das Engagement des Unternehmens. DEGERenergie ist mit mehr als 35.000 installierten Systemen Weltmarktführer für solare Nachführsysteme.

Oettinger-Besuch bei DEGERenergie - im Vordergund von links: Anita Deger, Artur Deger, Günther Oettinger, Michael Theurer, MdEP, vor dem DEGERenergie Solarstrom-Auto. (Bild: Charly Kuball)

Technologien wie die von DEGERenergie, mit denen sich Solartechnologie effizienter machen lässt, helfen dabei, den europäischen Strom-Binnenmarkt voranzubringen, so der EU-Kommissar. „Mit jeder Stunde und jedem Kilowatt mehr, das wir an Sonnenenergie gewinnen, kommen wir diesem Ziel näher und entfernen uns von der Abhängigkeit von Atomenergie und fossilen Energieträgern.“ Die Hersteller von Solarmodulen und Solarpark-Betreiber „sollten ein hohes Interesse daran haben, mit DEGERenergie zusammenzuarbeiten, um die Effizienz ihrer Systeme zu erhöhen.“

Die von DEGERenergie patentierte MLD-Technologie erlaubt es, nicht nur höhere Erträge mit Solaranlagen zu erzielen, sondern diese Energie auch wesentlich gleichmäßiger über den Tag verteilt zu gewinnen. Die damit verbundene Annäherung an die Grundlast der Netze sei ein zentraler Punkt, erklärte Oettinger. Gleichwohl bleibe die Speicherung von Energie ein wichtiges Thema, unter anderem, weil sich Solarenergie ja nur tagsüber gewinnen lasse. Der Transport von Strom über große Entfernungen, etwa von Zentralspanien nach Deutschland, sei technisch inzwischen weitgehend gelöst. „Es gibt heute Technologien, die es erlauben, Strom über tausende von Kilometern ohne nennenswerte Verluste zu transportieren.“

Auf dem Weg zum europäischen Strom-Binnenmarkt könnten nach Überzeugung von Günther Oettinger vor allem im Mittelmeerraum effiziente Solarsysteme künftig eine durchaus wichtige Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund empfahl der EU-Kommissar dem Weltmarktführer, seine Strategie noch mehr als bisher zu „pan-europäisieren. Darin stecken meines Erachtens große Chancen.“

Auch im Blick auf Nordafrika biete sich Photovoltaik an. „Es ist auf Dauer nicht hinnehmbar, dass irgendwo auf der Welt Öl verbrannt wird, um Strom zu gewinnen. Deshalb bin ich überzeugt: Das beste Angebot Europas an unsere Nachbarn in Nordafrika ist effiziente Solartechnik.“

DEGERenergie wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare Nachführsysteme. Weltweit sind mehr als 35.000 DEGERenergie-Systeme in über 40 Ländern installiert. Das Unternehmen ist in Spanien, Griechenland und Nordamerika mit eigenen Niederlassungen vertreten und arbeitet in vielen Ländern der Welt mit örtlichen Vertriebs- und Service-Partnern zusammen.

Quelle: DEGERenergie

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