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Amstetten/Frankfurt/München, 13. Januar 2011, Das WestendGate in Frankfurt am Main, ist das erste Bürogebäude in der Stadt, bei dem ein Fassadensystem mit gebäudeintegrierter Photovoltaik (GIPV) über die volle Höhe des Gebäudes installiert wurde.

Die Solarmodule wurden an der südwestlichen Ecke der zwei Türme im Zuge der Sanierung der Gebäudehülle von der Firma Baumgartner aus Kippenheim geplant und von Lindner Fassaden, Arnstorf installiert. Das System besteht aus 10.500 smaragdgrünen polykristallinen Solar Zellen von Sunways, gefertigt in Verbundsicherheitsglasmodulen (VSG) mit emailierter Rückseite von der ertex solar GmbH aus Amstetten. In Verbindung mit den Sunways Wechselrichtern wird eine Spitzenleistung von 22kW erzeugt.

Als die drei 159 Meter hohen Wolkenkratzer im Jahr 1976 gebaut wurden waren es die höchsten Gebäude in Deutschland. Derzeit wird unter Federführung des Frankfurter Architekturbüros Just / Burgeff der Komplex einer umfassende Modernisierung und energetische Sanierung unterzogen. Die neue Fassade wird nicht nur besser isoliert sein sondern wegen der Photovoltaikanlage auch eine bessere CO2-Bilanz aufweisen.

Darüber hinaus wird die Sanierung der Haustechnik den Energieverbrauch des Gebäudes deutlich senken. Insgesamt wird durch die Sanierungsmaßnahmen der frühere Primärenergiebedarf um 36% gesenkt, was nicht nur einen Kostenvorteil für den Mieter von WestendGate bedeutet, sondern auch ein Nutzen für die Umwelt darstellt.

Für die Verbesserung der Energieeffizienz beim Projekt WestendGate wurde dieses mit dem "Green Building"-Zertifikat der Europäischen Union ausgezeichnet.

Quelle: ertex solartechnik GmbH

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