photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Berlin, 05. Februar 2010 - Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat die Bedingungen für den Atomausstieg präzisiert. In einem Zeitungsinterview sagte er: „In dem Augenblick, in dem wir 40 Prozent Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion in Deutschland haben, gibt es keine Notwendigkeit mehr für Kernenergie." Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bekräftigt daraufhin seine Zusage, bis 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus regenerativen Quellen zu decken. Der vom Umweltminister geforderte Anteil kann demnach vor dem bisher geltenden Atomausstiegszeitpunkt erreicht werden.

„Die Erneuerbaren Energien werden die von Minister Röttgen formulierten Bedingungen für das Ende der Kernkraftnutzung noch vor 2020 erfüllen. Damit kann und muss es auch nach Lesart des Ministers beim vereinbarten Atomausstieg bleiben“, schlussfolgert BEE-Präsident Dietmar Schütz und verweist auf das aktuelle Leitszenario zum Ausbau der Erneuerbaren Energien aus dem Umweltministerium. „Selbst darin gehen die Fachleute von mindestens 35 Prozent Erneuerbarer Energie im Stromsektor im Jahr 2020 aus. Es ist ein Leichtes, diesen Wert zu übertreffen“, versichert Schütz. Das zeige auch der Zuwachs an Kraftwerkskapazität aus dem vergangenen Jahr, der voll auf dem Pfad der Branchenprognose für die Erneuerbaren liege.

Um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zu gewährleisten, fordert BEE-Präsident Schütz verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören nach Ansicht des BEE neben dem gesetzlich vereinbarten Atomausstieg das Festhalten am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinem uneingeschränkten Vorrang für Erneuerbare Energien. „Investitionssicherheit ist die Voraussetzung für das große finanzielle Engagement von Unternehmen und Anlegern im Bereich Erneuerbare Energien. Die gibt es nur durch stabile politische Rahmenbedingungen“, erklärt Schütz.

Quelle: BEE

Kommentare   

#2 Dominik Meier 2010-02-06 09:22
Das kapiert doch wirklich keiner...

Die Bild schreibt ebenfalls, dass Röttgen für den Atomausstieg ist. Hallo?!?! Schreibt ihr alle nur ohne Verstand ab?

Das ist eine klasische Laufzeitverlänerung von Atomkraftwerken unter den Deckmantel von erneuerbaren Energien.

Röttgen, du solltest wegen Versagens zurücktreten. Du bist des Amtes nicht würdig. Geh und bleib weiterhin Rechtsanwalt. Dieses Image passt wenigstens zu dir. Mit großen Worten Tatsachen verdrehen. Das kannst du.
#1 Karl Franz 2010-02-05 13:18
Röttgen ist der Schwachkopf überhaupt. Erst senkt er die Solarvergütung drastisch, ohne angeblich den Zubau für PV zu behindern, und dann schmarrt er so einen Scheis daher.

Wie soll das gehen, Röttgen? Ohne vernünftige Einspeisevergütung kein Zubau von PV. Ohne PV kein Anteil an erneuerbaren Energien von über 40% im Jahr 2020.

Ihr werdet noch alle mal sehen, welchen Anteil PV an dem ganzen trägt.

Der verarscht uns doch alle. Das ist doch eine heimliche Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Jetzt werden die Energieversorger erst recht alles dagegen unternehmen, um die 40% an EE nicht zu erreichen.

Lasst euch doch von diesen ganzen Idioten nicht verarschen.

You have no rights to post comments