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München, 09. Mai 2011, Durch die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima steht die Forderung nach der Energiewende ganz oben auf der politischen Tagesordnung – ein Thema, für das sich Green City bereits viele Jahre einsetzt. Um insbesondere die junge Generation frühzeitig an die Energieproblematik heranzuführen, veranstaltet Green City seit 2007 erfolgreich das Projekt Sonne - voll Energie im Rahmen der Energieschule München. Diesen Sommer nehmen daran die Zweit- bis Sechstklässler an insgesamt fünf Münchner Grund-, Haupt- und Förderschulen teil. Den Auftakt macht vom 10. bis 12. Mai das Förderzentrum Hasenbergl. Gefördert wird die Initiative vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und der Münchener Rück Stiftung.

Green City klärt die Schülerinnen und Schüler in Sonne – Voll Energie gezielt über Fragen der nachhaltigen Energieerzeugung und die Folgen unseres Energiekonsums auf. Während der Projekttage erforschen die Kinder auf anschauliche Weise ihren alltäglichen Stromverbrauch und erleben, wie Energiesparen effektiv umgesetzt werden kann. So können sie selbst einen Beitrag zum globalen Umweltschutz leisten.

Mit Energiemessgeräten untersuchen die Schülerinnen und Schüler während der Projekttage den Stromverbrauch elektrischer Geräte und decken versteckte Stromfresser auf. Am Beispiel des Stand-by-Modus lernen sie, wie der bewusste Umgang mit Geräten Leerlaufverluste und Stromverschwendung vermeiden kann. Auf dem Energierad treten sie selbst in die Pedale und erzeugen mit ihrer Muskelkraft den Strom für Glühbirne, Energiesparlampe und Wasserkocher – und spüren so am eigenen Leib wie viel Energie sie dafür aufbringen müssen. Der Solarkocher veranschaulicht, wie viel Kraft in der Sonne steckt. Mit dieser Energie können die jungen Forscher auf dem ungewöhnlichen Kochgerät gemeinsam „Sonnenwürstel“ oder „Sonnenpopcorn“ zubereiten. Marie Herrmann, Projektleiterin der Energieschule München, sagt: „Am Ende der Projekttage sind meist nicht nur die Kinder selbst, sondern auch die Lehrer über ihre Forschungsergebnisse überrascht. Verblüfft stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest, dass das Wasser auf dem Solarkocher nur wenige Minuten braucht, um zu kochen – ganz ohne den Strom aus der Steckdose!“

Bis zu den Sommerferien bringt die Energieschule München die erneuerbaren Energien auf den Stundenplan von vier weiteren Einrichtungen: der Montessorischule München-Südost, der Grundschulen an der Oselstraße und am Pfanzeltplatz, sowie der Hauptschule an der Cincinnatistraße.

Quelle: Green City e.V.

Kommentare   

#1 Sabine Schmitz 2011-05-10 14:13
Wichtig und richtig, mit der Aufklärung zum energiesparenden Verhalten bei den kleinsten anzufangen. Nur so bleibt es kleben.

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