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Berlin, 10. Mai 2011, Zum Positionspapier des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur anstehenden Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes erklärt der Experte für Erneuerbare Energien im Agrarausschuss der FDP-Bundestagsfraktion Rainer ERDEL:

Ich begrüße, dass sich Landwirtschaftsministerin Aigner in der Debatte um das neue EEG frühzeitig zu Wort meldet. Im Bereich der Biogaserzeugung spielen die Landwirte als Anlagenbetreiber und Rohstoffproduzenten die entscheidende Rolle. Von den 128.000 Beschäftigten im Bereich der Biomasse leben viele im ländlichen Raum. Die Bioenergie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in ländlichen Räumen. Dies ist angemessen zu berücksichtigen.

Es ist daher richtig, dass sich Ministerin Aigner in einigen Punkten vom EEG-Erfahrungsbericht des Umweltministeriums distanziert. So unterstütze ich insbesondere die Forderung zu prüfen, wie man die Förderbedingungen für kleinere Anlagen für die Betreiber auch künftig wirtschaftlich ausgestalten kann. Dies betrifft vor allem die mögliche Einführung einer zusätzlichen Größenklasse und die Degression bei großen Anlagen.

Kleinere Anlagen sind meist ökologisch besonders sinnvoll, weil sie Gülle vergären und damit nicht nur Erneuerbare Energie erzeugen, sondern auch Treibhausgas- und Geruchsemissionen vermeiden und die Gülle selbst zu einem höherwertigen Dünger veredeln. Die Transportwege der Gülle bleiben bei kleineren dezentralen Anlagen kurz.

Quelle: FDP

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