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Münster, 03. Dezember 2010, Die Stimmung in der Regenerativen Energiewirtschaft hat sich im November noch einmal deutlich eingetrübt. Mit einem Stand von 87,1 Punkten fällt der Geschäftslima-Index der Regenerativen Energiewirtschaft erstmals seit der Auflegung im Jahr 2004 unter die Marke von 90 Punkten, so das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). Und das, obwohl die Auftragslage beispielsweise in der Solarbranche momentan hoch ist und die Umsätze kräftig gestiegen sind.

Auf den ersten Blick ein widersprüchliches Ergebnis. "Umsätze sind aber nun mal keine Gewinne", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster. "Der Druck auf die Margen ist bei den Unternehmen derzeit sehr groß, daher sichert ein hoher Zubau nicht unbedingt eine positive Unternehmensentwicklung", so Allnoch.

Zudem wird von den Unternehmen insbesondere die zukünftige Situation, d.h. mit Blick auf die nächsten 6-Monate, sehr pessimistisch eingeschätzt. Positive Treiber sind derzeit nicht in Sicht. Von den Klimaschutzverhandlungen in Cancun werden keine Impulse erwartet und das derzeitige Ölpreisniveau ist trotz der Erholung für einen Stimmungsumschwung noch zu niedrig. Zudem haben Überlegungen in Deutschland, die Solarförderung im nächsten Jahr noch weiter zu reduzieren, den negativen Erwartungstrend eher verstärkt. "Die Politik steht vor der sehr schwierigen Aufgabe, den Ausbau der erneuerbaren Energien so zu gestalten, dass die bisherigen industriepolitischen Erfolge nicht aufs Spiel gesetzt werden", so Allnoch.

Verlauf des Geschäftsklima-Index: http://www.iwr.de/geschaeftsklima

Quelle: IWR

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