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Berlin, 13. Mai 2011, Die gestern eröffneten 3. Deutsch-Amerikanischen Energietage (DAE) informieren deutsche Unternehmen und Investoren über die Perspektiven auf dem US-Markt für erneuerbare Energien und Systemintegration. Veranstaltet wird die zweitägige Konferenz von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

"Der US-Energiemarkt steht vor einem großen Wandel", sagte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Deutschen Unternehmen bieten sich viele Möglichkeiten, davon zu profitieren - auch und gerade in der Erneuerbaren-Energien-Branche." Im Januar hat US-Präsident Barack Obama das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2035 den Strom zu 80 Prozent aus "sauberen Energien" zu gewinnen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist Teil der Regierungsstrategie, die Rolle der USA als führende Wirtschaftsmacht im 21. Jahrhundert neu zu definieren.

Kristian Wolf, Geschäftsführer der AHK USA Süd, betonte, dass auch in den USA eine Neuorientierung hin zu sauberen und vor allem sicheren Energiequellen an Bedeutung gewinnen muss. Im Jahr 2010 wurden bereits 10,3 Prozent des in den USA erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien produziert. Die Gesamtinstallation von Windkraftanlagen betrug 40,2 GW. Damit erzeugt Windenergie mittlerweile mit 94,6 Millionen MWh Strom für 8,7 Millionen Haushalte. Bis 2030 soll zudem die installierte Leistung der Offshore-Windanlagen auf 54 GW steigen. "Die DAE nehmen in diesem Jahr deshalb das Thema Offshore-Windenergie in den USA bewusst auf, um deutschen Firmen das sich bietende Marktpotential in diesem Bereich aufzuzeigen."

Eröffnet wurde die Konferenz vom Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Jochen Homann. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, spricht zu Beginn des Abendempfangs. Zu den Rednern gehören unter anderem Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertags, Jonathan Feipel, Deputy Director des Illinois Department of Commerce & Economic Opportunity, Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Dr. Michael Weinhold, CTO des Siemens Energy Sector und Jim King von der Bayern LB New York. Insgesamt nehmen rund 300 Experten aus Politik und Wirtschaft an der Konferenz teil.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die 3. Deutsch-Amerikanischen Energietage im Rahmen der Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Unterstützt werden die DAE vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Auswärtigen Amt (AA), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und Germany Trade & Invest (GTAI). Der TÜV Rheinland ist exklusiver Premiumsponsor.

Quelle: dena

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