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Berlin, 02. Oktober 2012, Eine Kurzanalyse, die im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erstellt wurde, legt die Mehrkosten für private Haushalte durch die Begünstigungen der stromintensiven Industrie dar. Diese Entlastungen bei der EEG-Umlage, der KWK-Umlage und den Netzentgelten haben im Jahr 2012 ein finanzielles Volumen von rund 3,9 Mrd. Euro und steigen im Jahr 2013 Schätzungen zufolge auf 5,6 Mrd. Euro.

Die Mehrkosten dieser Vergünstigungen müssen von den nicht begünstigten Stromabnehmern übernommen werden, so dass ein Großteil auf die privaten Haushalte umgewälzt wird. Danach beträgt die Strompreiserhöhung für private Haushalte infolge der Industrievergünstigungen 1,0 Ct/kWh und wird im Jahr 2013 voraussichtlich auf 1,6 Ct/kWh steigen.

Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh im Jahr bedeuten die Industrievergünstigungen eine Mehrbelastung von insgesamt 36 Euro im Jahr 2012. Durch die Ausweitung einzelner Industrieprivilegien wird sich diese Belastung im Jahr 2013 auf voraussichtlich 57 Euro erhöhen.

Weiterlesen? Dann laden Sie die Kurzanalyse "Mehrkosten für private Haushalte durch die Begünstigungen der stromintensiven Industrie" in seiner vollen Länge herunter (PDF).

Sie wollen wissen, welche Unternehmen in diesem Jahr von der EEG-Umlage befreit wurden? Download: Von der EEG-Umlage befreite Unternehmen 2012 (Quelle: BAFA)

Quelle: FORUM ÖKOLOGISCH-SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT e.V. / GREEN BUDGET GERMANY (GBG)

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