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Terranuova Bracciolini, 29. April 2011, Power-One ist sehr besorgt über die negative Antwort der italienischen Regionen auf den Entwurf der Regierung zur neuen Förderungsrichtlinie für Erneuerbare Energien. Der von der italienischen Regierung vorgestellte Textentwurf enthält der Meinung von Power-One nach viele positive Elemente und hätte dazu beigetragen, aus der neuen Förderungsverordnung ein für alle Seiten gutes Gesetz zu machen. Vor allem die folgenden Punkte hätten es der Solarbranche ermöglicht, ihre Tätigkeit sofort fortzuführen:

  • Erhöhung der Kapazität, ab der Anlagen registriert werden müssen, auf 1.000 KWp (auf kleinen Gebäuden realisierbar, keine Freiflächenanlagen)
  • Verpflichtung, die amtlichen Anmeldezeiten zu verkürzen und Veröffentlichung einer Rangordnung für große Freiflächenanlagen
  • Möglichkeit, bis Ende August 2011 auf die Registrierungspflicht für große Anlagen zu verzichten, die sich bereits in der Realisierungsphase befinden
  •  Zusätzliche Prämie für Anlagen, die zum Abbau von Asbest beitragen

Die Solarindustrie steht derzeit unter sehr großem Druck und wird gleichzeitig durch die aktuelle Lage in ihrer Handlungsfähigkeit gelähmt. Falls sich diese Situation nicht in kürzester Zeit ändert, besteht die Gefahr, dass ein kompletter Industriesektor aufgegeben werden muss und Tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen.

Power-One bittet – auch im Namen seiner 1.200 Mitarbeiter– alle bei der Entscheidung involvierten Parteien darum, die neue Förderverordnung zeitnah zu verabschieden. Jede weitere Verzögerung, die über das vereinbarte Datum vom 30. April hinausgeht, kann negative Folgen haben, die nur mit großem Aufwand behoben werden können.

Quelle: Vorstand Power-One Italy SPA

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