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Potsdam, 06. August 2010 - Brandenburg hat vom Bund verlässliche Rahmenbedingungen für die Zukunftsbranche Solarindustrie gefordert und das brandenburgische Engagement im Bundesrat in dieser Frage als notwendig und erfolgreich bezeichnet. In einer Bestandsaufnahme zur brandenburgischen Solarpolitik und anlässlich der Vorstellung eines neuen Pilotprojekts in Luckenwalde hat Ministerpräsident Matthias Platzeck heute in Potsdam deutlich gemacht, dass Brandenburg seine Spitzenposition in diesem Bereich konsequent verteidigen werde. Platzeck wörtlich: „Die Auszeichnung mit dem ´Leitstern 2008´ als bestes Bundesland im Erneuerbare-Energie-Bereich ist für uns Ansporn, auf dem Weg der ökologischen Industriepolitik unbeirrt weiter voran zu kommen. Das sind wir den vielen Tausend Arbeitsplätzen von heute und morgen, aber auch den kommenden Generationen schuldig, denen wir eine lebenswerte Umwelt hinterlassen wollen.“

Der heute von Platzeck vorgestellten Bilanz zufolge verfügt Brandenburg mit 9 Photovoltaik-Modulherstellern über die meisten derartigen Firmen in den neuen Ländern. Standorte sind Frankfurt (Oder) mit Conergy, First Solar und Odersun AG, Fürstenwalde mit Odersun AG und PVflex Solar, Prenzlau mit der Aleo Solar AG, Brandenburg an der Havel mit Johanna Solar, Senftenberg mit EPV, Elsterwerda mit Algatec Solar und Luckenwalde mit Nanosolar. Die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen im Land ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, von 784 Anlagen 2004 auf 8.581 im Juni dieses Jahres. Jüngstes Beispiel ist die Investition der Phoenix Solar AG in Senftenberg, wo auf einem ehemaligen Tagebaugelände eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 14,4 Megawatt entsteht. Zudem haben kürzlich die Stadtverordneten von Werneuchen grünes Licht für den geplanten größten Solarpark Deutschlands gegeben, der von der Procon AG gebaut werden soll. Platzeck weiter: „Wie ich höre, soll auch der von mir im August 2009 eröffnete Solarpark Lieberoser Heide weiter gebaut werden. Die Planungen sind fortgeschritten.“

Platzeck äußerte sich erfreut, vor diesem Hintergrund heute die erstmalige Installation einer Solaranlage auf einer stillgelegten Deponie in der Region Berlin-Brandenburg in Luckenwalde bekannt geben zu können. „Dass dieses Projekt in enger Partnerschaft zwischen der Kommune und den beteiligten Unternehmen zustande kommt, ist ein weiterer Grund, das Vorhaben als wirkliche Pioniertat zu würdigen. Hier zeigt sich, wie erfolgreich die Politik der "Regionalen Wachstumskerne" wirkt. Das Projekt ist ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen. Es wird künftig immer mehr darauf ankommen, dass sich die Akteure vor Ort vernetzen und so sinnvolle Lösungen entstehen. Brandenburg ist hier auf einem erfolgversprechenden Weg.“

Quelle: Staatskanzlei

Kommentare   

#1 sonnengärtner 2010-08-08 10:51
Das ist eine wirkliche Chance für die neuen Bundesländer, sich eine eigene zukunftsträchtige Branche aufzubauen, die für Wachstum und Arbeitsplätze sorgt. Weiter so!

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