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Berlin, 14. März 2012, Zur heute vorgestellten Bilanz 2011 des Energiekonzerns E.ON erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:

Der Verlust von 2,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr E.ON zeigt auf eindrucksvolle Weise das Scheitern einer über Jahrzehnte verfehlten Konzernpolitik. Es ist die logische Konsequenz eines überholten Geschäftsmodells mit klimaschädlichen Kohlekraftwerken und gefährlichen Atomkraftwerken.

Seit Jahren ist offensichtlich, dass fortschreitender Klimawandel und steigende Energiepreise einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung erfordern. Doch anstatt die ökologische Modernisierung der Energiewirtschaft durch innovative Investitionen mitzugestalten, hat auch E.ON seine üppigen Gewinne an Aktionäre verschenkt und nicht in klimafreundlichere Technologien investiert.

E.ON sollte die verheerende Bilanz endlich zum Anlass nehmen, einen Kurswechsel in der Unternehmensstrategie einzuläuten. Der Konzern hat nur eine Zukunft, wenn das Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft annimmt, statt auf alte Energieerzeugungsstrategien zu setzen. Viele Stadtwerke und kleinere Unternehmen in der Energiewirtschaft sind hier schon viel weiter. Sie investieren konsequent in Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und flexible Gaskraftwerke.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

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