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Wien, 29. Mai 2011, „Ende März haben die Eigentümer von MyElectric, Salzburg AG und TIWAG, beschlossen, dass MyElectric in Zukunft keine Zukäufe von europäischen Strom-Mix durchführen wird, der immer auch einen Anteil an Kernenergie enthält. Damit sind die Weichen gestellt, dass MyElectric in Zukunft ausschließlich Strom an seine Kunden liefert, der garantiert und nachweislich Kernenergie-frei sein wird“, erklärte MyElectric-Geschäftsführer Oskar Henglmüller heute anlässlich einer internen Präsentation der künftigen Firmenstrategie in Wien.

Der Energieversorger MyElectric, der vor zehn Jahren im Zuge der Stromliberalisierung in Österreich gegründet worden war, hat zur Sicherstellung der Stromversorgung einen Teil des Stroms über die europäische Strombörse eingekauft. „Der europäische Strom-Mix (entso-e-Mix) enthält immer auch einen Anteil – etwa 28 Prozent – an Kernenergie. Wir haben bereits in den vergangenen Jahren begonnen, den Einkauf von europäischem Strom-Mix zu reduzieren, da unsere Kunden Wert darauf legten, Strom aus umweltfreundlichen Quellen zu beziehen. Diesen Weg gehen wir nun konsequent weiter“, so Henglmüller.

Während 2010 der entso-e-Mix noch 84 Prozent des an Endkunden gelieferten Stroms von MyElectric ausmachte, hat sich dieser Anteil 2011 bereits auf 39 Prozent reduziert. Für 2012 strebt Henglmüller eine weitere maßgebliche Reduktion an. „Strombeschaffungen werden Jahre im Voraus getätigt. Gleichzeitig müssen wir natürlich bestehende Verträge erfüllen. Doch spätestens 2013 werden wir unser Ziel erreicht haben, ausschließlich Strom zu liefern, der absolut Kernenergie-frei ist.“

MyElectric versorgt etwa 20.000 Kunden in Österreich mit Energie, etwa die Hälfte davon sind Kunden im Strombereich. Das Unternehmen mit Sitz in Wien hat 14 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 61 Millionen Euro.

„Unsere Vision von MyElectric ist klar: Umweltfreundliche Energie muss sicher und leistbar sein. Wir bemühen uns um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie – darauf legen unsere Kunden auch Wert. 25 Jahre nach Tschernobyl und angesichts der Katastrophe in Fukushima ist dieser Weg der einzig richtige“, betonte Oskar Henglmüller abschließend.

Quelle: MyElectric

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