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Berlin, 27.Januar 2010 -  Anlässlich des Berichts der Bundesregierung und dem Expertengespräch mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf zur Nachbereitung der Kopenhagener Klimakonferenz in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erklärt der baupolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Sebastian KÖRBER:

Die heutige Sitzung hat die Position der Koalition bestätigt: effektiver Klimaschutz ist ohne energieeffizientes Bauen nicht möglich. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm zeigt die gewünschten klima- und energiepolitischen Wirkungen: Der CO2-Aussstoß vermindert sich durch die seit 2006 geförderten Investitionen an Wohngebäuden in Deutschland jährlich um rd. 3,7 Millionen Tonnen CO2.

Die Entlastung der Bewohner bei den Heizkosten summiert sich in den sanierten Wohnungen seit 2006 inzwischen auf etwa 1,35 Milliarden Euro. Zugleich stärkt das Programm, das insbesondere kleinteilige und arbeitsintensive Maßnahmen unterstützt, die Investitionstätigkeit. Jährlich haben die geförderten Maßnahmen lokal und regional bis zu 270.000 Arbeitsplätze im Mittelstand und Handwerk geschaffen oder gesichert.

Neben den geförderten Maßnahmen hat das Programm auch Auswirkungen auf das Sanierungsgeschehen insgesamt, indem z. B. die hohen Förderstandards als gutes Beispiel auch für nicht geförderte Maßnahmen wirken. Betrug die Sanierungsquote in den Jahren 2004 bis 2006 2,2 Prozent des Altbaubestandes, so ist diese bis 2007/2008 auf rund 3 Prozent angestiegen. Die FDP-Bundestagsfraktion fühlt sich dem Klimaschutz und der Generationengerechtigkeit besonders verpflichtet. Daher wird sich die FDP dafür einsetzen, dieses erfolgreiche Programm trotz knapper Kassen auf hohem Niveau zu verstetigen und die Fördereffizienz in dieser Legislaturperiode weiter zu verbessern.

Quelle: FDP

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