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Das neue Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet viele größere Unternehmen dazu bis zum 5. Dezember 2015 ein umfassendes Energieaudit durchzuführen. Alternativ müssen die Betriebe nachweisen, dass Sie ein Energie- oder Umweltmanagementsystem installiert haben oder zumindest die Umsetzung begonnen wurde.

Unternehmen müssen sich mit Energieaudit befassen

„Alle Unternehmen, die nicht unter die EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen, müssen sich bis Anfang Dezember um ein Energieaudit kümmern.“, erläutert Olaf Ruppe, Energieexperte der DEG.

Zu den KMU zählen beispielsweise Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und solche Unternehmen, die unabhängig von ihrer Mitarbeiterzahl einen Jahresumsatz von weniger als 50 Millionen Euro erreichen. Aber auch zahlreiche kommunale Unternehmen und öffentlich-rechtliche Einrichtungen fallen darunter.

„Viele Unternehmen haben sich bisher nicht ausreichend über die Notwendigkeit des Energieaudit informiert. Daher wissen die Verantwortlichen oft gar nicht, ob sie betroffen sind und was sie tun müssen“, berichtet Olaf Ruppe.

Die Zeit für das Audit ist knapp bemessen

Nur Zeit bis zum 5. Dezember: Aufgrund der Kürze der Frist sollten Unternehmen jetzt dringend den Auditprozess starten oder entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen ergreifen.

„Sollte die Zeit für die komplette Durchführung eines Energieaudits knapp werden, raten wir, stattdessen mit der Einführung eines Energiemanagementsystems zu beginnen und dieses im kommenden Jahr vollständig zu implementieren“, so Olaf Ruppe.

Für Unternehmen, die sich für ein Energiemanagementsystem als Alternative entscheiden bestehen Fördermöglichkeiten, die nach Anpassung der Förderrichtlinie für Energiemanagementsysteme auch für Nicht-KMU gelten. Großunternehmen können Fördergelder von bis zu 20.000 EUR beantragen, die für Zertifizierungskosten, Beratung, Schulung oder Technikerwerb eingesetzt werden müssen.

Quelle: DEG Deutsche Energie GmbH

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