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Sobald die Solarstromanlage durch den Netzbetreiber in Betrieb genommen wurde, verlangt das Energieversorgungsunternehmen (Abkürzung: EVU = Netzbetreiber) von Solaranlagenbetreiber den Abschluss eines Einspeisevertrages. Der Einspeisevertrag regelt bestimmte Punkte zur Einspeisung des erzeugten Stroms durch die Photovoltaikanlage in das Netz des Energieversorgers.

Ist der Abschluss eines Einspeisevertrages zwingend notwendig?

Nein, es muss kein Vertrag mit dem EVU geschlossen werden. Besser ist, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als gesetzliche Grundlage zu verwenden. Der Einspeisevertrag ist oft zum Nachteil des Anlagenbetreibers. Es gibt kein Energieversorgungsunternehmen, das seine Kunden besser stellt als das EEG dies vorsieht.

Der Netzbetreiber besteht auf den Abschluss eines Einspeisevertrages

Oftmals werden Kunden per Schreiben durch den Energieversorger darauf hingewiesen, dass ein Einspeisevertrag zwingend notwendig sei, um die Abrechnung der Einspeisevergütung sicher zu stellen. Das ist aber nicht so. Weisen Sie den Energieversorger per Schreiben daraufhin, dass ein Einspeisevertrag gesetzlich nicht notwendig ist.

Mustertext:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie weisen Sie darauf hin, dass es gesetzlich nicht notwendig ist, einen Einspeisevertrag zwischen Anlagenbetreiber und Netzversorgungsunternehmen abzuschließen. Aus diesem Grund basiert die Einspeisevergütung auf Grundlage des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Anlagenbetreiber

Wer verlangt sonst noch einen Einspeisevertrag?

Neben den Netzbetreibern verlangen Banken als Sicherheit und als Finanzierungsvoraussetzung einen Einspeisevertrag, sodass die Solaranlage auch finanziert werden kann. Das liegt in der mangelnden Erfahrung und Kenntnis der Banken begründet. Ihnen ist es oftmals nicht bewusst, dass durch einen solchen Vertrag der Kunde schlechter gestellt wird. Versuchen Sie in einem Gespräch mit Ihrer Bank sie davon zu überzeugen, das ein Vertrag nicht notwendig ist.