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Die Berechnung der Einspeisevergütung stellt für viele ein Problem dar bzw. wird die Berechnung unter Umständen auch falsch verstanden oder angewandt. Bei der Berechnung der Einspeisevergütung handelt es sich um eine Mischkalkulation.

Vergütungssätze (2012):

Dachanlagen

bis 30 kWp = 24,43 Cent/kWh   
bis 100 kWp = 23,23 Cent/kWh
bis 1 MWp = 21,98 Cent/kWh   
ab 1 MWp = 18,33 Cent/kWh

Freiflächenanlagen

Größenunabhängig = 18,76 Cent/kWh (Konversionsflächen) bzw. 17,94 Cent/kWh (sonstige Freiflächen)

Beispiele an verschiedenen Anlagengrößen:

28 kW-Solaranlage:

-> 28 kW entsprechen 100% und werden mit 24,43 Cent/kWh vergütet.

100 kW-Solaranlage:

100 kW entsprechen 100%
-> 30 kW entsprechen 30%
-> 70 kW entsprechen 70%

Formel: (0,3 x 24,43 = 7,33) + (0,7 x 23,23 = 16,26) = 23,59 Cent/kWh 
Ergebnis:
7,33 + 16,26 = 23,59 Cent/kWh

200 kW-Solaranlage:

200 kW entsprechen 100%
-> 30 kW entsprechen 15%
-> 70 kW entsprechen 35%
-> 100 kW entsprechen 50%

Formel: (0,15 x 24,43 = 3,66) + (0,35 x 23,23 = 8,13) + (0,5 x 21,98 = 10,99) = 22,78 Cent/kWh
Ergebnis:
3,66 + 8,13 + 10,99 = 22,78 Cent/kWh

Grundsätzlich:

Die verschiedenen Staffelungen (bis 30 kW, von 30 kW bis 100 kW, von 100 kW bis 1 MW und ab 1 MW) werden prozentual auf die Gesamtleistung der Anlage umgerechnet. Bei Freiflächenanlagen entfällt die Berechnung, da der Vergütungssatz größenunabhängig ist. Zu beachten sind auftretende Rundungsdifferenzen.