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Hanau, 04. Februar 2010 - Die Internationale Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) unterstützt die Forderungen der deutschen Solarfirmen und des Bundesverbands der deutschen Solarindustrie nach einer Mäßigung bei der Höhe der geplanten Kürzungen im EEG.

Der neue Bundesumweltminister Röttgen plant nach der regulären Degression der Einspeisevergütung von 10 % zu Beginn dieses Jahres weitere drastische Kürzungen der Einspeisesätze für Solarstrom. Abhängig von der Höhe der bis Ende September 2010 installierten Kapazitäten könnten sich insgesamt Kürzungen von rund 40 % von Anfang 2010 bis Anfang 2011 ergeben. Dies ist ein deutlicher Richtungswechsel der neuen Regierung beim Thema Energiepolitik.

Eine solche Maßnahme gefährdet tausende von Arbeitsplätzen in der Solarindustrie in Deutschland mit unberechenbaren Auswirkungen auf das restliche Europa. Die Technologie wird ins billige asiatische Ausland abwandern. Die Produktion und damit die Arbeitsplätze folgen. Insbesondere mittelständische Unternehmen und Zulieferer sowie Installationsbetriebe, die sich auf den Heimatmarkt und die Aussagen des Staates verlassen hatten, wären betroffen. Dies wird dann nicht nur die Solarzell- und Modulhersteller betreffen, sondern auch Auswirkungen auf den Maschinenbau haben.

Die Internationale Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) befürwortet ein maßvolles Vorgehen und berechenbare Schritte bei der Veränderung des EEG.

Moderne Fertigungstechnologie aus Deutschland und Europa wird weiter dazu beitragen, dass die Herstellkosten für Solarzellen sinken und zügig Netzparität erreicht wird.

Quelle: International Photovoltaik Equipment Association

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