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In Deutschland wird Solarenergie immer beliebter. Im letzten Jahr wurden nach Angaben des Bundesverbandes der Solarwirtschaft (BSW) in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von 2.960 Megawatt neu in Betrieb genommen. Das sind 68 % mehr als im Jahr 2017.

Somit wurden im vergangenen Jahr 46 Terawattstunden Strom über Photovoltaikanlagen erzeugt. Das entspricht 8,7 Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland. Nimmt man alle Erneuerbaren Energien zusammen, ergibt sich ein Gesamtwert von 43 Prozent.

Aufgrund der gesunkenen Systempreise für Solaranlagen erfahren auch Energiespeicher eine immer größere Nachfrage. Inzwischen wird zu jeder zweiten Photovoltaikanlage ein Speicher geliefert.

Die Branche ist zuversichtlich, dass die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen auch in diesem Jahr weiter anziehen wird. Das hat auch einen guten Grund, denn die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs anzuheben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein jährlicher Zuwachs von Neuanlagen in einem Volumen von zirka 5 Gigawatt notwendig. Um den Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, werden bis zu 200 Gigawatt installierte PV-Leistung benötigt.

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