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Berlin, 24. November 2010, Zur gestern vorgelegten Netzstudie II der Deutschen Energieagentur (dena) erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL:

Wenn wir den politisch von allen gewollten ambitionierten Umbau unseres gesamten Energiesystems in Richtung erneuerbare Energien vollziehen wollen, dann erfordert dies nicht nur einen massiven Aus- und Umbau unserer Stromnetze. Die Studie belegt, dass wir unser gesamtes Energiesystem in Deutschland optimieren müssen.

Dabei geht es nicht um technische Optimierung sondern darum, dass die Kosten der Energiewende für die Verbraucher bezahlbar bleiben. Eine komplette Erdverkabelung, wie sie von Umweltverbänden und Grünen gefordert wird, kostet bis zu 29 Milliarden Euro gegenüber 9 Milliarden Euro in der klassischen Bauform. Wir sollten daher mehr in Akzeptanz und technische Minimierung der Leitungslänge sowie in Beschleunigung investieren. Darüber hinaus müssen die Kabelpilotprojekte zügig angegangen werden, damit endlich gesicherte Erfahrungen mit den Umweltauswirkungen der Erdkabel vorliegen.

Die dena-Studie macht zudem deutlich, dass die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke eben keine grundlegenden Auswirkungen auf den benötigten Netzausbau hat und widerspricht damit klar den rein ideologisch motivierten Aussagen der Umweltverbände.

Quelle: FDP

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