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Horb a.N., 23. Januar 2011, Der Weltmarktführer im Bereich der solaren Nachführsteme DEGERenergie, steigerte seinen Umsatz im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um etwa 20 Prozent. Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen weiterhin eine starke Nachfrage nach seinen Solartrackern mit MLD-Nachführtechnologie.

DEGERenergie

Besonders stark stieg die Nachfrage nach MLD-Nachführung im vergangenen Jahr in Kanada und Griechenland. Aber auch in Deutschland verzeichnete DEGERenergie massiv wachsendes Interesse. Michael Heck, Vice President Sales & Marketing bei DEGERenergie: „Die Energiewende schlägt sich zunehmend im Verbraucherverhalten nieder. Die Bereitschaft, in grüne Energie zu investieren, steigt bei Privatleuten wie Unternehmern.“

Während die sinkenden Einspeisevergütungen gerade in Deutschland häufig als Marktbremse für die Solarbranche gelten, profitiert DEGERenergie von einem genau gegenläufigen Trend, wie Michael Heck erklärt: „Die sinkenden Einspeisevergütungen sind Wasser auf unsere Mühlen, denn dadurch rücken Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen in den Mittelpunkt. Und da ist die MLD-Nachführung mit durchschnittlich 45 Prozent Mehrertrag gegenüber starr installierten Modulen schlicht unschlagbar.“

Vor diesem Hintergrund wird DEGERenergie in 2012 seine Kapazitäten für den deutschsprachigen Raum weiter verstärken. So sollen in Kürze Mitarbeiter eingestellt werden, die sich speziell um Auftraggeber und Projekte in diesem Wachstumsmarkt kümmern.

Dezentrale Stromerzeugung weltweit im Trend

Weltweit gehe der Trend klar in Richtung dezentrale Stromerzeugung und Eigenversorgung. „Wir beobachten in allen Märkten, in denen wir aktiv sind, dass immer mehr mittelständische Unternehmen und Privatverbraucher die Chance ergreifen, sich per Photovoltaik von öffentlichen Netzen und ständig steigenden Energiepreisen Schritt für Schritt abzukoppeln. Wurde der Markt früher fast ausschließlich von Solarparkbetreibern und großen Investoren getrieben, hat sich vor allem im vergangenen Jahr das Segment der kleineren Systeme und der Anlagen zur Eigenversorgung sehr gut entwickelt. Wir sind überzeugt, dass sich hier ein Massenmarkt abzeichnet.“

Dabei spiele auch der ausgeglichene Lastgang der MLD-Nachführsysteme eine wesentliche Rolle, so Michael Heck: „Wer Solarenergie zum Eigenverbrauch produziert, will natürlich nicht nur über die Mittagszeit davon profitieren, sondern auch zu den typischen Spitzen am Morgen und am Abend. Genau das leisten unsere Systeme optimal.“ Im Übrigen sei dies auch ein Kriterium, wenn viele kleinere Produzenten in die öffentlichen Netze einspeisen – je ausgeglichener der Lastgang, desto einfacher das Handling im Netz.

Australien und Nordamerika im Fokus

Nachdem DEGERenergie im vergangenen Jahr vor allem in den USA und Australien investiert und dort eigene Produktionsstätten eröffnet hat, bleiben diese Regionen auch in 2012 im Fokus. So wird das Unternehmen noch im Frühjahr einen Vertriebsstandort, voraussichtlich in der Nähe von Brisbane eröffnen, der Standort in Phoenix Arizona, der bereits seit längerem im US-Markt aktiv ist, soll personell ausgebaut werden. Michael Heck: „Der Markt in den USA öffnet sich jetzt. Schon in den ersten Tagen des neuen Jahres konnte unser dortiges Team einen signifikanten Erfolg erzielen, und wir gehen davon aus, dass sich der Markt in den Vereinigten Staaten weiter kräftig entwickelt.“

Gleiches gelte für Australien und insbesondere für Deutschland. In Ontario, Kanada, erwartet DEGERenergie nach politisch bedingten Irritationen für 2012 wieder eine Stabilisierung des bereits sehr reifen Markts. Außerdem ergeben sich vor dem Hintergrund der weltweiten Energiewende und der Finanzkrise neue, vielversprechende Chancen in Regionen, die bislang kaum eine Rolle auf dem Solarmarkt gespielt haben – unter anderem in Südafrika. „Wir sind derzeit dabei, die Rahmenbedingungen und Marktchancen in mehreren Regionen der Welt zu prüfen“, so Michael Heck.

Quelle: DEGERenergie

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