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Horb a.N.,/Australien, 15. November 2011, Australien will bis zum Jahr 2020 seinen CO2-Ausstoß um mindestens 160 Millionen Tonnen reduzieren. Dies hat die dortige Regierung Anfang November beschlossen. Als Folge der gesetzlich verankerten Entwicklung in Richtung erneuerbarer Energie erwartet DEGERenergie einen deutlichen Schub für seine solaren MLD-Nachführsysteme auf dem australischen Markt. DEGERenergie hat Anfang November seine Produktionsstätte im australischen Bundesstaat Victoria in Betrieb genommen.

DEGERenergie

Zwei wesentliche Steuerungsinstrumente will die australische Regierung einsetzen, um die angepeilte Reduzierung des CO2-Ausstosses zu erreichen. Das eine ist eine CO2-Steuer, im Juli kommenden Jahres eingeführt werden soll. Das andere werden finanzielle Hilfen für Unternehmen und Projekte sein, die sich im Bereich „grüner“ Technologien engagieren.

Christopher Seng, International Sales Manager bei DEGERenergie: „Die CO2-Steuer führt dazu, dass die umweltfreundliche Erzeugung von Energie für Investoren und Selbstversorger in den kommenden Jahren immer attraktiver wird. Und die weltweit effizienteste Art, saubere Solarenergie zu gewinnen, ist die patentierte MLD-Nachführung von DEGERenergie. Wir gehen deshalb davon aus, dass unsere Tracking-Systeme in den kommenden Jahren in Australien verstärkt nachgefragt werden.“

DEGERenergie produziert seit Anfang November in Australien

Um den erwarteten Nachfrageschub durch australische Kunden optimal bedienen zu können, hat DEGERenergie Anfang November eine Produktionsstätte in Wodonga im Bundesstat Victoria in Betrieb genommen. Derzeit werden dort DEGERtraker vom Typ 5000HD und 6000NT produziert. Die ersten Anlagen sind bereits verkauft.

Christopher Seng: „Mit ihrer `Clean Energy Future´ Initiative setzt sich die australische Regierung an die Spitze der globalen Energiewende. Das ist umso bemerkenswerter, als der dortige Markt für erneuerbare Energien in jüngerer Vergangenheit durch radikal gekürzte Einspeisetarife gebeutelt wurde. Jetzt erwarten Marktbeobachter und Investoren ein dauerhaftes und gesundes Wachstum. Unsere MLD-Technologie wird da mit Sicherheit eine entscheidende Rolle spielen, davon sind wir überzeugt.“

Schon jetzt haben die ersten australischen Stromversorger auf die neue CO2-Steuer reagiert und ihre Preise in den vergangenen Wochen zum Teil um über zehn Prozent angehoben. Christopher Seng: „Für die nächsten Jahre erwarten die dortigen Experten Preissteigerungen für Strom aus den öffentlichen Netzen in der Größenordnung von rund zehn Prozent pro Jahr. Der Zeitpunkt der Netzparität, wenn also Strom aus Eigenproduktion gleich viel kostet wie Strom aus dem Netz, rückt damit rasch näher. Und es ist zu erwarten, dass die erneuerbaren Energien in absehbarer Zeit günstiger werden als herkömmlicher Strom.“

Zehn Milliarden Dollar für nachhaltige Energie-Technologie

Parallel zur CO2-Steuer hat die australische Regierung beschlossen, eine Clean Energy Finance Corporation (CEFC) aufzubauen, die mit einer Finanzdecke von zehn Milliarden Australischen Dollar ausgestattet werden soll. Aufgabe der CEFC wird es sein, den Aufbau und die Finanzierung von Projekten zu fördern, die sich um die Entwicklung und Kommerzialisierung „grüner“ Technologien kümmern. Die dabei relevanten Themen sind vor allem erneuerbare Energien, Systeme zum effizienten Energie-Einsatz und zur Verringerung von CO2-Emissionen. Das CEFC soll in 2013 oder 2014 seine Arbeit aufnehmen und in Unternehmen und Projekte investieren, die solche Technologien nutzen und/oder auf Geschäftsmodelle setzen, die diesen Zielen gewidmet sind.

Christopher Seng: „Ein Teil der Gelder, die dem CEFC zur Verfügung stehen, wir auch in Projekte und Unternehmen fließen, die sich Photovoltaik beschäftigen. Damit ist der Weg frei für einen nachhaltigen und verlässlichen Markt, der nicht von kurzfristigen Einspeisetarifen getrieben wird, sondern von den effizientesten Methoden, günstigen grünen Strom zu produzieren.“

Quelle: DEGERenergie

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