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Hamburg, 25. Januar 2012, Wird der Hamburger Solarmodulhersteller und Systemanbieter Conergy AG es in diesem Jahr schaffen, in die operative Gewinnzone (EBITDA) zurückzukehren? Im Jahr 2011 zumindest, erwirtschaftete (prognostiziert) das Solarunternehmen einen Umsatz von rund 755 Mio. Euro. Eigentlich ganz ordentlich, aber Umsatz ist nicht alles. Denn das EBITDA bleibt wegen Einmaleffekten unter den Erwartungen. Für das Jahr 2011 wird ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen von -80 Mio. Euro bis -85 Mio. Euro erwartet.

Conergy AG

Die Conergy AG erzielte auf Basis vorläufiger Zahlen im vierten Quartal 2011 einen Umsatz von rund 185 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr liegt der  Konzernumsatz im Rahmen der vom Unternehmen kommunizierten Erwartungen bei rund 755 Mio. Euro.
 
„Wir haben im Gesamtjahr branchenweit einen Preisverfall bei Solarmodulen von mehr als 40 Prozent erlebt“, so der Conergy Vorstandsvorsitzende Dr. Philip Comberg. „In diesem schwierigen Marktumfeld sind unsere Umsätze zwar im Vergleich zu 2010 leicht zurückgegangen. Dank unseres starken internationalen Vertriebs konnten wir unsere Absatz-Volumina jedoch steigern.“
 
Das Unternehmen hat zudem im Schlussquartal 2011 die strategische Neuausrichtung unvermindert vorangetrieben. Neben dem über den Erwartungen liegenden Preisdruck wirkten sich abschließende Restrukturierungskosten in der Solarmodulproduktion in Frankfurt (Oder) negativ auf das operative Ergebnis vor Abschreibungen aus.
 
„In 2011 führte die Neuausrichtung in unserem Werk in Frankfurt (Oder) zu erheblichen negativen Einmaleffekten – so auch zu abschließenden Sonderaufwendungen im 4. Quartal. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir mit diesem Schritt eine gute Basis für das Geschäftsjahr 2012 gelegt haben, das von einem anhaltend schwierigen Marktumfeld geprägt sein wird“, so Comberg weiter.
 
Verzögerungen bei der Finanzierung von Projekten im Zuge der Finanzkrise vor allem in Griechenland, Spanien und Italien haben das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) ebenso belastet wie Wertberichtigungen auf Forderungen und die gezielte Entscheidung des Vorstands, den Lagerbestand durch Abverkauf von Beständen insbesondere aus langfristigen Lieferverträgen zum Jahresende zu reduzieren.
 
Mit diesem Schritt richtet Conergy den Blick konsequent nach vorne: „Wir haben uns bewusst entschieden, unsere Lagerbestände im aktuellen Marktumfeld zum Jahresende auf ein Minimum zu reduzieren. Dies hat zwar das Ergebnis in 2011 zusätzlich belastet, jedoch gehen wir so mit schlanken Beständen und ohne Lasten ins neue Geschäftsjahr. Gleichzeitig haben wir dadurch einen positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft erzielt.“
 
Insgesamt erzielte Conergy 2011 nach vorläufigen Berechnungen ein EBITDA von -80 Euro bis -85 Mio. Euro, was aus den aufgeführten Gründen unterhalb der veröffentlichten Prognose von -50 Mio. Euro bis -55 Mio. Euro liegt. Der operative Cashflow im vierten Quartal war dabei positiv.
 
Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand einen leicht sinkenden Umsatz sowie ein EBITDA, das sich auf einen niedrigen positiven Wert verbessert.

Quelle: Conergy AG

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