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Berlin, 23. April 2012, Das Photovoltaik Institut Berlin (PI-Berlin) etabliert ein Qualitäts-Prüflabor für Solarstrommodule und Photovoltaik-Systeme mit Produktionsüberwachung in Suzhou (China). Wie das Institut mitteilt, sind Photovoltaikprodukte aus China oftmals sehr günstig, jedoch bleibt gerade deren Qualität Lebensdauer und Performance hinter europäischen Erwartungen zurück. Ein Grund mehr, ein Qualitäts-Prüflabor in China zu gründen. Schon vor der Verschiffung zum Zielhafen sollen daher Solarkomponenten auf Qualität hin geprüft werden können.

Zur Qualitätssicherung wurden verschiedene IEC-Normen (61215, 61646, 61730) eingeführt, die einen Mindeststandard für die Produktqualität sichern. Zusätzlich werden inzwischen über die IEC-Normen hinausgehende Tests durchgeführt. Das PI-Berlin ist eines der wenigen akkreditierten Prüflabore für alle IEC/EN/ISO/UL Qualitätstests und führt zudem entsprechende Zusatztests durch, die insbesondere für Banken und Investoren entscheidend sind.

Oftmals unterscheidet sich die tatsächliche Serienproduktion der Photovoltaik-Produkte von den Prüfmustern in den Labors, d.h. der Verbraucher erhält oft eine verminderte Produktqualität. Zwar wachen die Labors und Zertifizierungsstellen darüber, dass ein solcher Missbrauch des Zertifikats mög-lichst nicht stattfindet, doch lässt sich dies oft erst sehr spät, z.B. nach Auslieferung, feststellen.

Deshalb geht das PI-Berlin einen Schritt weiter und überprüft PV-Module bereits vor der Verschiffung, vermisst Stichproben, überprüft Qualitätsstandards der Produktion und führt Fabrikinspektionen in kurzen Abständen durch (Hochfrequenzüberwachung). Hierzu gründet PI-Berlin gemeinsam mit einem chinesischem Partner PI-China. Überprüfte Chargen erhalten das PI-Cert Label, damit der qualitätsbewusste Systemintegrator die Module (bzw. Komponenten) direkt und sicher am Installations- bzw. Anlieferungsort einsetzen kann.

"Für weniger als ein Prozent der PV-Modulkosten lässt sich bereits ein sinnvolles PI Qualitätspaket zusammenstellen (inklusive initial degradation, STC, Schwachlicht, PID, EVA gelcontent, Peel-Test). Komplette PV-Systeme werden ab 2012 geprüft", sagt Professor Stefan Krauter, Vorstandsmitglied am PI.

Quelle: PI Photovoltaik-Institut Berlin AG

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