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Blaubeuren, 17. Juni  2010  – Die centrotherm photovoltaics AG hat auf ihren Firmendächern in Blaubeuren eine eigene Solaranlage in Betrieb genommen. Das Besondere daran: Die vier Gebäude mit rund 5.800 Quadratmetern Fläche, auf denen die Anlage installiert wurde, liegen beschattet von bewaldeten Hängen im Aachtal und galten bisher als wenig geeignet. „Wir nahmen an, dass eine Solaranlage auf diesen Gebäuden keine guten Renditen einbringen würde. Neue Berechnungen haben uns vom Gegenteil überzeugt“, sagt Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics. Der Konzern hatte die Gebäude erst kürzlich gebaut.

Im Zuge des Neubaus wurden die Chancen für eine Solaranlage neu geprüft. centrotherm photovoltaics führte eine Messung der Sonneneinstrahlung durch und prognostizierte den voraussichtlichen Ertrag. Das Management geht jetzt davon aus, dass jährlich eine Produktionsleistung von ca. 230.000 Kilowattstunden erreicht wird, was dem Strombedarf von 50 bis 60 Haushalten und einer jährlichen Kohlendioxideinsparung von ca. 150 Tonnen entspricht. „Wir werden mit dieser Anlage beweisen, dass Photovoltaik auch in relativ ungünstigen Lagen effizient ist“, erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand des Unternehmens.

centrotherm photovoltaics baut Anlagen und schlüsselfertige Fabriken, beispielsweise für Hersteller von Solarmodulen. Diese Module sollen in der neuen Solaranlage auf Effizienz und Wirkungsgrad getestet werden. Die Hersteller bekommen die Ergebnisse mitgeteilt und können von den Erkenntnissen profitieren. centrotherm photovoltaics hat Module von sieben Herstellern aus Deutschland, China und Indien montiert, darunter sind auch einige mit einem sehr hohen Zell-Wirkungsgrad von knapp 18 Prozent. Außerdem werden die neuesten Wechselrichter in der Solaranlage eingesetzt, die den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom für die Einspeisung in das Stromversorgungsnetz umwandeln. „Durch die eigene Solaranlage erweitern wir unser Know-how im Bereich der Photovoltaiksysteme und können Module auch unter ungünstigeren Bedingungen testen“, erklärt Fath. „Unsere Kunden werden davon profitieren, dass wir ihnen noch bessere Angaben zur Leistungsfähigkeit ihrer Zellen und Module machen können.“

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

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