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Blaubeuren, 10. Mai 2012, Die centrotherm photovoltaics AG hat im ersten Quartal 2012 in einem schwierigen Marktumfeld einen Auftragseingang von 255,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 224,3 Mio. Euro) erzielt. Darin enthalten ist nach erfolgter Anzahlung der Großauftrag von Sonelgaz zum Bau einer vollintegrierten Solarmodulfabrik in Algerien in Höhe von 227,1 Mio. Euro. Die Branchensituation bleibt weiter angespannt und zeigte sich erneut in der Geschäftsentwicklung.

Für die ersten drei Monate dieses Jahres ergab sich im Konzern ein Umsatz von 82,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 189,3 Mio. Euro). Das EBITDA ging auf minus 27,9 Mio. Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 24,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf minus 42,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 17,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis lag bei minus 30,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 12,2 Mio. Euro).

Der Auftragsbestand betrug zum 31. März 2012 insgesamt 508,2 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 423,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg verglichen mit dem 31. Dezember 2011 um 2,1 Prozentpunkte auf 43,2 Prozent. Die Mitarbeiterzahl sank um 9,4 Prozent auf 1.747 (31. Dezember 2011: 1.928).

„Mit dem Auftrag zum Bau einer Solarfabrik in Algerien zeigen wir, dass sich centrotherm mit Technologie und Produkten „made in Germany“ im sehr hart umkämpften Solarmarkt durchsetzt. Dennoch sehen wir uns weiter mit heftigen Marktturbulenzen konfrontiert, so dass wir im ersten Quartal marktbedingte Effekte in Höhe von 21,5 Mio. Euro sowie 6,6 Mio. Euro aufgrund der vorgenommenen strategischen Veränderungen im Dünnschichtbereich in unserer Bilanz berücksichtigen mussten“, sagte Dr. Thomas Riegler, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG. „In der aktuellen Phase liegt unser Fokus daher voll und ganz auf der konsequenten Umsetzung unseres ct focus Programms zur Ergebnis- und Liquiditätssicherung.“

Segmententwicklung

Im Segment Silizium & Wafer erzielte centrotherm photovoltaics mit dem Verkauf von Technologie und Anlagen für die Siliziumproduktion Umsätze von 37,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 29,3 Mio. Euro). Für das operative Ergebnis (EBIT) ergab sich ein Wert von minus 0,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,2 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Segment lag am 31. März 2012 bei 195,5 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 176,1 Mio. Euro).

Im Segment Solarzelle & Modul beliefen sich die Umsatzerlöse auf 37,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 154,9 Mio. Euro). Das EBIT lag bei minus 32,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 19,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Segment betrug am Ende des ersten Quartals 306,3 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 234,6 Mio. Euro).

Das Segment Dünnschichtmodul erwirtschaftete einen Umsatz von 8,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 5,1 Mio. Euro). Das EBIT lag bei minus 10,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: minus 3,8 Mio. Euro). Das Segment verzeichnete einen Auftragsbestand von 6,4 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 12,3 Mio. Euro).

Ausblick

„In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwarten wir keine Trendwende der angespannten Branchensituation“, so Finanzvorstand Riegler. „Wir sehen aber den anhaltenden Kostendruck in der Solarindustrie auch als Chance. Denn nur hocheffiziente Technologien und Produktionsanlagen ermöglichen den Herstellern von Solarzellen und -modulen einen Wettbewerbsvorteil. Davon werden wir, sobald der Markt wieder anzieht, mit unserem Produktportfolio profitieren.“

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

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