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Blaubeuren, 10. Mai 2011, Die centrotherm photovoltaics AG hat im ersten Quartal 2011 von der fortgesetzt starken Nachfrage nach Photovoltaik profitiert und ist weiter auf Wachstumskurs: So erzielte der weltweit führende Technologie- und Equipmentlieferant der Photovoltaikbranche in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein Umsatzplus von 64,2 Prozent auf 189,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 115,3 Mio. Euro). Dabei verzeichnete centrotherm photovoltaics einen hohen Umsatzanteil mit Einzelanlagen zur Herstellung von Solarzellen und eine anziehende Nachfrage nach schlüsselfertigen („turnkey“) Produktionslinien.

Der Auftragseingang legte im ersten Quartal 2011 um 187,8 Prozent auf 224,3 Mio. Euro zu (Vorjahreszeitraum: 78,0 Mio. Euro). Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 79,5 Prozent auf 17,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 9,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge des Anbieters von Schlüsselequipment auf allen wichtigen Stufen der solaren Wertschöpfungskette erhöhte sich auf 9,3 Prozent (Vorjahreszeitraum: 8,5 Prozent). Das Konzernergebnis wuchs um 84,9 Prozent auf 12,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 6,6 Mio. Euro).

Das Ergebnis je Aktie legte um 87,1 Prozent auf 0,58 Euro zu (Vorjahreszeitraum: 0,31 Euro). Beim Return on Capital Employed (ROCE), der Kennzahl für die Rendite des eingesetzten Kapitals, wurden 24,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 14,9 Prozent) erzielt. Die Eigenkapitalquote betrug 44,7 Prozent (31.12.2010: 49,2 Prozent). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 915,0 Mio. Euro (31.12.2010: 805,6 Mio. Euro).

„Wir hatten ein starkes erstes Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal und liegen bei der Erreichung unserer Ziele für dieses Jahr im Plan“, sagt Dr. Thomas Riegler, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG. „Wir sind strategisch sehr gut aufgestellt, um langfristig und nachhaltig zu wachsen. Unsere Wettbewerbsstärke und Technologieführerschaft unterstreichen wir durch permanente Investitionen in neue Technologien und Produkte sowie die Erschließung neuer Märkte.“

Segmententwicklung und Auftragsbestand

Im Segment Silizium & Wafer erzielte centrotherm photovoltaics mit dem Verkauf von Technologie und Anlagen für die Siliziumproduktion Umsätze von 29,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 43,3 Mio. Euro). Für das operative Ergebnis (EBIT) ergab sich ein Wert von 2,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 7,0 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Segment lag am 31. März bei 259,5 Mio. Euro (31.12.2010: 277,1 Mio. Euro).

Im Segment Solarzelle & Modul verdoppelte das Unternehmen die Umsatzerlöse auf 154,9 Mio. (Vorjahreszeitraum: 68,2 Mio. Euro). Das Segment Solarzelle & Modul trug damit 81,8 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahreszeitraum: 59,2 Prozent). Das EBIT verbesserte sich auf 19,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 11,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte 12,4 Prozent (Vorjahreszeitraum: 17,1 Prozent). Der Auftragsbestand im Segment betrug am Ende des ersten Quartals 575,5 Mio. Euro (31.12.2010: 513,8 Mio. Euro).

Im Segment Dünnschicht erwirtschaftete centrotherm photovoltaics einen Umsatz von 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Investitionen in Prozess- und Technologieentwicklung führten zu einem operativen Ergebnis von minus 3,8 Mio. Euro (Vorjahr: minus 8,8 Mio. Euro). Das Segment verzeichnete einen Auftragsbestand von 34,8 Mio. Euro (31.12.2010: 52,9 Mio. Euro). Der Auftragsbestand des Konzerns lag zum 31. März 2011 insgesamt bei 869,8 Mio. Euro – und damit um 3,1 Prozent höher als zum Stichtag 31.12.2010 (843,8 Mio. Euro).

Ausblick

Aufgrund der erfreulichen Auftragsentwicklung plant centrotherm photovoltaics für das Geschäftsjahr 2011, wie bei der Vorlage des Geschäftsberichts 2010 am 23. März mitgeteilt, weiter mit einem Umsatzwachstum auf 690 bis 710 Mio. Euro bei einer niedrigen zweistelligen EBIT-Marge. „Wir schauen zuversichtlich nach vorne, weil Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag im Verbund mit anderen erneuerbaren Energien leistet, um aus der Atomenergie aussteigen zu können“, erklärt Robert M. Hartung, CEO und Vorstandsprecher der centrotherm photovoltaics AG. „Mit unserer Technologie wird Photovoltaik in den nächsten Jahren deutlich günstiger werden.“

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

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