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Einweihung der Solaranlage auf dem Technik-Haus der Farm nahe Koboyo

Hamburg, 17. November 2009 - Centrosolar hat Photovoltaik-Module für eine Pilotanlage der Urbis-Foundation in Togo gespendet. 200 Gäste, darunter eine Delegation des Energieministeriums des Landes, des Fachbereichs Naturwissenschaften der Universität in Lomé sowie eine Vertreterin der deutschen Botschaft, haben die Anlage im Oktober feierlich eingeweiht. Die Photovoltaik-Anlage befindet sich auf einer Ausbildungsfarm der Stiftung in der Nähe des Dorfes Koboyo im Zentrum von Togo. 

Die Urbis-Foundation ist eine Familienstiftung für Umwelt und internationale Solidarität, die 2002 von dem Münchner Ehepaar Dr. Manfred und Inge Epp gegründet wurde. Auf der Pilot- und Ausbildungsfarm in Koboyo werden Ansätze entwickelt, um neue gewinnbringende Methoden der Viehzucht, des Fruchtbaum- sowie Gemüseanbaus in der Region bekannter zu machen. Die neue Solarstromanlage treibt die Pumpe des Bewässerungssystems an, lässt einen Hühnerbrüter laufen und versorgt die Lampen im Schulungs-, Wohn- und Essgebäude der Farm mit Strom. 

95 % des Materials der Inselanlage stammen aus Spenden von sieben deutschen Unternehmen. Das gesamte Equipment der 5,4 kWp großen Anlage hat einen Wert von 42.000 Euro. Centrosolar unterstützte das Projekt mit 10 Dünnschicht- und 8 kristallinen Solarmodulen. Daneben leistete der PV-Hersteller praktische Aufbauhilfe vor Ort. Biohaus-Gründer Willi Ernst, heute Beiratsmitglied der Centrosolar Group AG, und Geerling Loois, Geschäftsführer der Centrosolar-Tochter RENUSOL, reisten nach Togo und halfen bei der Installation.

Innerhalb von zwei Wochen konnte die komplette PV-Anlage montiert werden. „Wir freuen uns sehr über die deutsch-togoische Zusammenarbeit und sind allen Helfern zu Dank verpflichtet. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen, denn in Togo gibt es bisher kaum Know-how in der Solartechnik“, berichtet Stiftungsgründer Dr. Manfred Epp. 

Für Centrosolar ist die Modulspende ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Solarmodulen und engagiert sich regelmäßig für soziale Zwecke. In diesem Fall ist die Unterstützung mit der Spende nicht abgeschlossen. „Wir sind in regelmäßigem Kontakt mit der Ausbildungsfarm, geben bei Bedarf Hilfestellung und bekommen wöchentliche Auswertungen über die Erträge der Dünnschichtanlage. Da wir eine fast baugleiche Anlage in einem Teststand in Paderborn errichtet haben, können wir optimal vergleichen und die Ergebnisse auswerten. So bekommen wir Aufschluss über das Leistungsverhalten von Dünnschichtmodulen unter hohen Umgebungstemperaturen“, berichtet Willi Ernst.

Die Urbis-Foundation will mit der Photovoltaikanlage auf die Bedeutung der Solartechnik für die Entwicklung von Togo aufmerksam machen. Eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen hat das Projekt begleitet. Ein Fernsehteam filmte die Installation der Anlage und zeigte die Ergebnisse in einer TV-Reportage, die über mehrere Wochen im togoischen Fernsehen lief. An der Einweihung nahmen zahlreiche Vertreter der Presse teil; die landesweite Tageszeitung Togo-Presse veröffentliche einen großen Artikel. Die Urbis-Foundation wird sich auch nach Abschluss des Projekts weiter für die Förderung von Solartechnik in Togo einsetzen. Der nächste Schritt ist die Inbetriebnahme eines solaren Experimentiersystems für das technische Gymnasium in Sokode, der Hauptstadt der Zentral-Region in Togo.    

Quelle: Centrosolar

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