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München, 12. Juli 2010 - Beim Photovoltaik-Anbieter Centrosolar http://www.centrosolar.de/ laufen die Geschäfte rund. So hat das Unternehmen seine Jahresprognose stark nach oben geschraubt. Statt einem Ergebnis von bisher 14 bis 16 Mio. Euro geht der Dachanlagen-Spezialist nun von 24 bis 28 Mio. Euro aus. Die Centrosolar-Aktionäre feiern die Verdoppelung der Gewinnerwartungen mit einem Kursfeuerwerk. Der Titel notiert mit zeitweise über zehn Prozent deutlich im Plus.

"Das Geschäft brummt in der ganzen Branche, insbesondere in Deutschland", betont Centrosolar-Sprecher Georg Biekehör im Gespräch mit pressetext. Die Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung hat zu einem Vorzieheffekt geführt. Centrosolar weist aber auch international ein starkes Wachstum auf. "Wir haben sehr hohe Verkaufserfolge erzielt, die beim Umsatz Wirkung zeigen", sagt Biekehör. Das ohnehin hohe Maximalziel 370 Mio. Euro wird mit der neuen Prognose "auf jeden Fall erreicht".

Günstigere Anlagen kurbeln Nachfrage an

Nach der Senkung der Solarförderungen ist Biekehör zufolge davon auszugehen, dass etwas mehr Ruhe in den deutschen Markt einkehrt. "Centrosolar ist aber auch im Ausland stark aufgestellt", meint der Sprecher. Neben der Bundesrepublik wartet das Unternehmen mit Komplettsystemen und technischem Service in Frankreich, Italien, Spanien, Benelux, Griechenland und den USA auf. Preisdruck und Förderdrosselung führen nach Einschätzung des Branchenkenners zudem zu einer Verbilligung des Produkts. "So steigt auch die Nachfrage wieder", unterstreicht Biekehör gegenüber pressetext.

Nachhaltig gute Margen haben dem Unternehmen zufolge den optimistischen Ausblick ermöglicht. "Hintergrund ist die Wirksamkeit der im letzten Jahr begonnenen Kostenverbesserungen", teilt Centrosolar mit. Zu Redaktionsschluss dieser Meldung (11:36 Uhr) notiert die Aktie mit plus 9,26 Prozent bei 5,30 Euro.

Redakteur: Manuel Haglmüller

Quelle: pressetext

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