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Holzkirchen, 23. Februar 2010 - Im bayerischen Osterhofen-Gergweis wird die Carpevigo AG, ein unabhängiger Projektentwickler und Betreiber von Kraftwerken für die solare Stromerzeugung, einen weiteren Freiflächen-Solarpark realisieren. Die Anlage wird nach Fertigstellung über eine Leistung von 1,71 MWp verfügen. Finanzierungspartner des Projekts ist die Sparkasse Passau. Die Baumaßnahmen beginnen in diesen Tagen. Fertigstellung und Netzanbindung sind für den kommenden Juni geplant.

Die Carpevigo AG will auch im Jahr 2010 dem Heimatmarkt treu bleiben. Deutschland und insbesondere Bayern bleibt für den Projektierer und Betreiber von Solarparks ein vorrangiges Investitionsziel. Nach der Fertigstellung eines Solarparks mit einer Leistung von 1,33 MWp im Dezember vergangenen Jahres am Ortsrand der Gemeinde Osterhofen im Landkreis Deggendorf beginnt das Unternehmen in diesen Tagen mit dem Bau eines weiteren Solarparks in der gleichen Gemeinde.

Der Solarpark Gergweis entsteht im gleichnamigen Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Osterhofen. Er wird nach der für kommenden Juni geplanten Fertigstellung eine Leistung von 1,71 MWp haben und pro Jahr rund 1,8 MWh Strom erzeugen.

Carpevigo-Vorstand Jens F. Neureuther begrüßt ausdrücklich die sich nun abzeichnende Neuordnung der Verteilung der Gewerbesteuereinnahmen aus Solarparks. "Dass im Bereich der erneuerbaren Energien die Energieträger Sonne und Wind und die hieraus erzielten Erträge und Gewerbesteuer- Einnahmen unterschiedlich behandelt werden, ist nicht nachvollziehbar. Hier ist eine Korrektur notwendig."

Der Bundesrat hat sich Mitte Februar mehrheitlich für eine Neuverteilung der Gewerbesteuereinnahmen aus PV-Solarparks zwischen Betreiber- und Standortgemeinde ausgesprochen. Bislang fließen die Gewerbesteuereinnahmen an die Kommune, in der die Betreiberfirma ihren Sitz hat. Dies hat zuletzt zu einem Investitionsstau geführt, da Gemeinden mit potentiellen Standorten keine Anreiz haben, entsprechende Flächen auszuweisen. Es ist angestrebt, die Gewerbesteuereinnahmen zukünftig im Verhältnis 70:30 aufzuteilen; eine Regelung, die für Windparks bereits 2008 eingeführt wurde.

Mit dem Bau der Anlage in Osterhofen-Gergweis wurde mit der Solea AG ein langjähriger bewährter Partner der Carpevigo AG beauftragt. Die Anlage wird nach Fertigstellung von der Carpevigo AG in den eigenen Bestand übernommen über die geplante Betriebsdauer von 20 Jahren verwaltet werden.

Quelle: Carpevigo AG

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