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Holzkirchen, 11. Juli 2011, Die Carpevigo-Gruppe, ein Projektierer und Betreiber von Anlagen und Kraftwerken für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, setzt bei der Finanzierung von PV-Kraftwerken weiterhin auf einen Mix von Eigen- und Mezzaninekapital – und erzielt dabei eine beträchtliche Hebelwirkung.

Zwei Jahre Laufzeit, 7,2 Mio. Euro Emissionsvolumen und acht Prozent Verzinsung lauten die Eckdaten der jüngsten Festzinsanlage, die der Projektentwickler aus dem oberbayerischen Holzkirchen über seine Carpevigo Finanzierungs GmbH & Co 2. KG erfolgreich am Markt platziert hat. Sie richtete sich vor allem an Privatinvestoren in Deutschland.

Die Mittel aus dem Mezzanine-Darlehen fließen in konkrete, klar benannte Projekte und bleiben hier bis zum Abschluss der Baumaßnahmen, der Anbindung an das öffentliche Stromnetz und den Abschluss eines Pilotbetriebs gebunden. Danach erfolgt eine Refinanzierung über eine klassische Kreditfinanzierung. Eigen- und Mezzaninekapital werden frei und für die Finanzierung der nächsten Projekte genutzt. Diese sind für die Investoren nicht nur transparent, sie haben auch die Möglichkeit, nach Ende der Laufzeit in eine der realisierten Anlagen direkt zu investieren.

Für Projektentwickler wie Investoren birgt dieses Modell zahlreiche Vorteile. Investoren wissen, wo konkret ihr Kapital eingesetzt wird oder zu einem Zeitpunkt gebunden ist. Sie kennen die Ertragssituation der Anlagen und die Werthaltigkeit des Investments. Die Carpevigo AG als Projektentwickler umgeht die Risikoaufschläge, die Banken vor und während der Bauphase zuschlagen, so denn in dieser Projektphase überhaupt mit vertretbarem Aufwand eine klassische Bankfinanzierung zu bekommen ist.

Mit diesem Finanzierungsmodell hat die Carpevigo AG in diesen Tagen vier weitere Solarparks in Italien mit einer Leistung von gut fünf Megawatt fertig gestellt. Dabei setzt der Projektentwickler nicht einseitig auf den besonders sonnenverwöhnten Absatz der italienischen Halbinsel. Auch wenn dort die geographischen Rahmenbedingungen mit einer Solarstrahlung von bis zu 1.750 kWh pro Quadratmeter und Jahr besonders attraktiv sind. Diversifikation lautet das Schlüsselwort. In der Toskana betreibt das  Unternehmen zwei Solarparks bei einer Solarstrahlung von 1.450 kWh.

„Der auf der ersten Blick deutlich niedrigeren Solarstrahlung stehen jedoch niedrigere Baukosten, kürzere Wege und eine besser ausgebaute Infrastruktur gegenüber“, erläutert Wolfgang Rehse, Geschäftsführer der Carpevigo Finanzierungs GmbH & Co 2. KG. „Unter dem Strich erreichen wir damit die gleichen Erträge und Renditen wie mit den Anlagen in

Süditalien. Alles eine Frage der spezifischen Kosten.“

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bereich solare Stromerzeugung sind in Italien nach Einschätzung von Carpevigo mit der jüngsten Revision des ´Conto Energia´ nochmals anspruchsvoller geworden. Bei dem italienischen ´Conto Energia´ handelt es sich um ein Gesetz, in dem ähnlich dem deutschen EEG Netzeinspeisung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien geregelt sind. „Für unser Engagement ausschlaggebend ist jedoch die Stabilität des Marktes“, erläutert Jens F. Neureuther, Vorstand der Carpevigo AG, die Strategie des Unternehmens.

Bis Ende 2011 will die Gruppe in Italien weitere Anlagen mit einer Leistung von 20 MW fertig stellen und ans Netz bringen. Die Platzierung des Mezzanine-Darlehens wurde von der Münchener HOFMANN-FINANZ Management GmbH betreut.

Quelle: Carpevigo AG

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