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München, 09. August 2012, Der kanadisch-chinesische Solarmodulhersteller Canadian Solar hat die CSA-1000V-Zertifizierung erhalten, mit der die Solarmodule des Photovoltaikunternehmens nun auch in Nord- und Südamerika für 1000-Volt-Hochspannungssysteme zugelassen sind. Laut Unternehmen werden dadurch die besonderen Kundenanforderungen von Hochspannungsanwendungen besser erfüllt und Gesamtsystemkosten lassen sich reduzieren.

Canadian Solar

CSA International testet Solarmodule auf die Erfüllung nationaler und internationaler Standards und vergibt für entsprechend qualifizierte Produkte das CSA-Gütezeichen. Im Rahmen des Verfahrens werden die Ergebnisse zudem von potenziellen Anwendern begutachtet, um sicherzustellen, dass ein Produkt den formalen Prozess von Prüfung, Tests und Folgeinspektionen durchlief. Zu den bestehenden Sicherheits- und Leistungsstandards zählen unter anderem die Standards des American National Standards Instituts (ANSI), der Underwriters Laboratories (UL), der Canadian Standards Association (CSA), der National Sanitation Foundation (NSF) u.a.

Dr. Shawn Qu, Chairman und CEO von Canadian Solar: "Unsere 1000-Volt-Photovoltaikmodule ermöglichen es unseren Kunden, mehr Ertrag mit weniger Solarmodul-Strings zu erreichen. Dies ist vor allem attraktiv für Projekte von Energieversorgern."

Bestnoten bei Ammoniak-Belastungstests von TÜV Rheinland und DLG

Zudem hat das Solarunternehmen bei den beiden wichtigsten Standardtests zur Ammoniak (NH3)-Beständigkeit von Solarmodulen Bestnoten erzielt. Die geprüften PV-Module überzeugten im Ammoniak-Korrosionstest des TÜV Rheinland nach IEC 62716 Draft B und im DLG-Standardtest für Solarmodule in landwirtschaftlichen Umgebungen beim Leistungserhalt, bei der Sichtprüfung und beim Isolationswiderstand.

Leistungserhalt trotz hoher Ammoniak-Belastung

Im Rahmen des Ammoniak-Korrosions-Checks des TÜV Rheinland werden die Photovoltaik-Module in einem 20-tägigen Prüfzyklus im Wechsel extremen Belastungen ausgesetzt: 8 Stunden lang 6.667 ppm Ammoniak (NH3) bei einer Temperatur von  60 Grad Celsius mit 100 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, dann einer 16-stündigen Trocknungsphase in einer Standardatmosphäre ohne Ammoniak bei  einer Temperatur von 23 Grad Celsius und maximal 75 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Dieser Vorgang wird 20 mal wiederholt. Die getesteten Module von Canadian Solar zeigten dabei weniger als 0,8 Prozent Leistungsreduktion und erhielten somit die TÜV-Zertifizierung für Ammoniak-Korrosionsschutz.

Der DLG-Test zur NH3-Beständigkeit überprüft die Leistung der Solarmodule unter Ammoniak-Belastungen, indem die Testmodule 1.500 Stunden in Ammoniak-Wolken mit 750 ppm bei Temperaturen von 70 Grad Celsius überstehen müssen. Auf diese Weise simuliert das Verfahren eine Lebensdauer von 20 Jahren. Die verwendeten PV-Module von Canadian Solar büßten im Prüfzeitraum weniger als 1,3 Prozent an Leistung ein und überzeugten die Tester dabei in allen Punkten.

Quelle: Canadian Solar

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