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Erfurt, 21. Februar 2011, Dass die Energieversorgung zukünftig vor allem mit erneuerbaren Energien erfolgen wird, darüber herrscht Konsens in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Am 4. Februar dieses Jahres riefen die europäischen Staatschefs auf dem Energiegipfel ein Mal mehr zu höherer Energieeffizienz vor allem im Gebäudesektor auf. Die Diskussion über den innovativ ästhetischen Einfluss energiebezogener Bauelemente auf Architektur und Stadtplanung steht im Mittelpunkt der internationalen Kongressreihe Bauhaus.SOLAR. Referentinnen und Referenten können bis zum 15. April Vorträge einreichen.

„Jetzt geht es darum, zu handeln“, fordert Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender des Thüringer Branchennetzwerks SolarInput, „denn was wir für einen nachhaltigen Energieeinsatz – gerade auch im Baubereich – benötigen, ist zu großen Teilen vorhanden: Wir haben die Technologien und die grundsätzliche Bereitschaft in der Gesellschaft!“ Damit das Umsetzen solaren Bauens allgegenwärtig wird, ist vor allem ein Umdenken bei Produktentwicklern und in der Architektur notwendig. Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, betont: „Ästhetisch und funktional ist das Potenzial der gebäudeintegrierten Gewinnung von Sonnenenergie bei weitem nicht ausgeschöpft. Wir müssen wegkommen von bloßen Applikationen. Was wir brauchen, sind neue Gebäude- und Stadtkonzepte.“

Der Kongress fördert den fachübergreifenden Dialog und ruft Planer/innen, Architekten/innen, Bauingenieure/innen, Techniker/innen, Designer/innen und Anwender/innen sowie Vertreter/innen der Solar-, Immobilien- und Finanzwirtschaft dazu auf, wegweisende Konzepte, Projekte und Forschungsarbeiten zu präsentieren. Für den 4. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR 2011 können bis zum 15. April zu folgenden Themen Vorträge und (Forschungs-) Projekte eingereicht werden:

  • Architektur und Solare Bauelemente
  • Dezentrale Energieversorgung und Netze
  • Energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • Immobilienwirtschaft und Lebenszyklen (energetische Betrachtungen)
  • Landschaftsarchitektur und Energieanlagen
  • Stadtentwicklung und soziologischer Wandel
  • Rechtliche und wirtschaftliche Betrachtungen

Zu dem Kongress laden der Verein SolarInput gemeinsam mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Thüringer Energie und GreenTech-Agentur (ThEGA) ein. Von Jahr zu Jahr wächst die Bedeutung des Kongresses Bauhaus.SOLAR: So sind in den vergangenen Jahren sowohl die Teilnehmer-, als auch die Ausstellerzahlen und das Medienecho sprunghaft angestiegen. In diesem Jahr kann die zweitägige Veranstaltung mit rund 400 internationalen Teilnehmern rechnen.

Quelle: SolarInput

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