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Berlin, 12. März 2012, Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte den Ausstieg aus der Atomenergie beschleuningen und angesichts der Ereignisse von Fukushima, sei diese Entscheidung richtig gewesen.

„Wir haben doch in einem hochentwickelten Industrieland gesehen, dass Risiken aufgetreten sind, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Das hat mich davon überzeugt, dass wir den Ausstieg beschleunigen sollten.“

Die Energieversorgung lasse sich durch andere Energieträger sicherstellen. „Nadelöhr“ seien die Netze, erklärt Merkel. Sie müssten mehr Strom aus Photovoltaik aufnehmen, und für den Transport brauche Deutschland große Übertragungsnetze vom Norden in den Süden. „Da liegt unsere Schwachstelle, und deshalb hat der Netzausbau auch die absolute Priorität“, so die Bundeskanzlerin.

Anfang Juni solle der Bedarfsplan für die Netze vorliegen, bis zum Jahresende das entsprechende Gesetz. „Hier drängt die Zeit“, betont Merkel. Deutschland habe eine gute Chance, Marktführer bei erneuerbaren Energien zu werden, erklärt die Bundeskanzlerin. Sie räumt ein, dass die Energiewende zunächst viele neue Investitionen erfordert – nicht nur in die Netze. Für erneuerbare Energien seien noch Zuschüsse zu zahlen, die auf die Verbraucher umgelegt würden.

„Auch neue Kohlekraftwerke zum Beispiel kosten mehr Geld, als einfach nur die alten weiter zu betreiben“, sagt Merkel. Mittelfristig und langfristig bekomme Deutschland damit allerdings eine zukunftsfeste Energieversorgung. Entlastung erwartet Merkel durch Energiesparmaßnahmen und intelligente Netze.

Quelle: Bundesregierung

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