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Bonn, 01. Oktober 2010, Die Bundesnetzagentur hat am 30. September die Zubauzahlen für die Monate Juni, Juli und August veröffentlicht. Auch wenn die Meldungen vorläufigen Charakter haben, wird die Degression zum Jahreswechsel aller Voraussicht nach 13 Prozent betragen und damit das Maximum erreichen.

Im aktuellen EEG ist eine ordentliche Degression von neun Prozent vorgesehen. Übersteigt das Marktvolumen den von der Bundesregierung anvisierten Korridor von 3,5 GWp neu installierter Leistung, steigt die Degression um jeweils einen Prozentpunkt je zusätzlich installiertem Gigawatt. Bei einem Zubau von über 6.500 MWp erreicht die Degression damit das Maximum von 13 Prozent.

Auschlaggebend für die Berechung des Zubaus sind dabei die Monate Juni, Juli, August und September. Der Zubau dieser vier Monate wird mit dem Faktor drei multipliziert. Mit einer gemeldeten Leistung von 2.120 MWp im Juni, 670 MWp im Juli und 360 MWp im August liegt Zubau für diese drei Monate bei 3.150 MWp. Bereits ohne Berücksichtigung des Zubaus aus dem Monat September werden damit die hochgerechnet 6.500 MWp überschritten.

Ausgehend von einer 13 prozentigen Degression resultieren daraus für das Jahr 2011 folgende Vergütungssätze:

  • Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen: 0,220 €
  • Sonstige Freiflächenanlagen: 0,210 €
  • Aufdachanlagen ? 30 kWp: 0,286 €
  • Aufdachanlagen > 30kW ? 100 kWp: 0,272 €
  • Aufdachanlagen > 100 kWp ? 1.000 kWp: 0,257 €
  • Aufdachanlagen > 1.000 kWp: 0,227 €

Der Zubau für die ersten acht Monate liegt damit bei 4.882 MWp | (3.806 MWp im Gesamtjahr 2009) und verteilt sich wie folgt auf die Größenklassen:

  • Anlagen über ein MWp: 14% | (17% in 2009)
  • Anlagen zwischen 250 und 1.000 kWp: 12% | (9% in 2009)
  • Anlagen zwischen 50 und 250 kWp: 26% | (20% in 2009)
  • Anlagen zwischen 10 und 50 kWp: 38% | (42% in 2009)
  • Anlagen unter 10 kWp: 10% | (12% in 2009)

Quelle: EuPD Research

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