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Berlin. 31. März 2010 - Vom 1. bis 9. Mai 2010 finden erneut bundesweit Veranstaltungen statt, die über die Vorteile der solaren Strom- und Wärmeerzeugung und den Ausbau der Solarenergie informieren. Initiator der Solarwoche ist der Bundesverband Solarwirtschaft.

Die erneuerbaren Energien spielen in unserer Energieversorgung eine immer größere Rolle. Ihr Anteil beim Energiemix steigt. Er beträgt beim Stromverbrauch inzwischen über 16 Prozent. Doch das Potenzial von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme ist noch lange nicht ausgeschöpft.

 

Ressourcen schonen

 

Das Ziel sei klar, so die Bundeskanzlerin in einer Grußbotschaft an die Veranstalter: "Wir wollen von knappen Rohstoffen unabhängiger werden, die Energieeffizienz steigern und unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen. Für die Exportnation Deutschland bieten die neuen Technologien zudem neue Wachstums- und Beschäftigungschancen." Der Weg ins regenerative Zeitalter sei konsequent und marktorientiert weiterzugehen.

 

Die Woche der Sonne sei eine gute Gelegenheit, so Merkel, sich über die Solarenergie und ihren ganz konkreten Nutzen zu informieren.

 

Veranstaltungen in Ihrer Nähe

 

Aktuelle Informationen rund um die "Woche der Sonne" und Hilfestellungen für die Veranstaltungsplanung bietet die Internetseite www.woche-der-sonne.de. Während der "Woche der Sonne" finden in ganz Deutschland Aktionen und Solarfeste statt: Tage der offenen Tür bei Solaranlagenbetreibern, Vortragsveranstaltungen und Beratertage bei Handwerksbetrieben, Ausstellungen in Rathäusern und Projekte an Schulen und Universitäten.

 

Auch in der Krise erfolgreich

 

Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen wirkte sich die Wirtschaftskrise auf die Branche der Erzeuger von erneuerbaren Energien nicht negativ aus. Die Solarwirtschaft erhöhte sogar ihren Anteil an der deutschen Energieversorgung und verzeichnete durch steigende Investitionen einen weiteren Beschäftigungszuwachs. Mittlerweile sichert die Branche rund 300.000 Jobs. Mehr als zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen wurden im Jahr 2009 in Deutschland durch erneuerbare Energien bereitgestellt.

 

Bis 2020 will die Bundesregierung den Anteil der nachhaltigen Energieerzeugung am gesamten Endenergieverbrauch auf 18 Prozent steigern. Im Energiekonzept, welches im Herbst vorgelegt wird, werden die erneuerbaren Energien deshalb einen wichtigen Stellenwert einnehmen.

 

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Photovoltaik in den letzten Jahren hat die Bundesregierung im März Eckpunkte für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Ein darauf aufbauender Gesetzentwurf wird derzeit im Bundestag beraten. Ziel ist es, einen weiterhin dynamischen, aber nachhaltigen Ausbau der Solarenergie in Deutschland zu gewährleisten und gleichzeitig die eingetretene Überförderung abzubauen.

Quelle: Bundesregierung

Kommentare   

#1 Axel Horn 2010-04-08 21:14
Die Bundesregierung hat die Förderung von Solarthermieanlagen auf Eis gelegt (Haushaltssperre für die Finanzierung des Marktanreizprogramms). Es scheint sie nicht zu interessieren, dass sie damit einen Markt kaputt macht, in dem vor allem mittelständische Firmen aktiv sind. Aber wer in Sonnenkollektoren investiert, verbraucht womöglich anschließend weniger Atomstrom, also wird nicht nur Solarstrom, sondern auch die Solarthermie bekämpft.

Ich bin nur gespannt, wie Angela Merkel das mit ihrer Schirmherrschaft für die "Woche der Sonne" vereinbaren will.

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