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Berlin, 20. August 2010 - Zum Vorhaben der Bundesregierung, in Zukunft verschärft Preistreiberei auf dem Strommarkt anzugehen, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus BREIL:

Die neue Markttransparenzstelle, die beim Bundeskartellamt angesiedelt werden soll, gibt der Politik endlich ein Instrument an die Hand, um mögliche Manipulationen beim Preisbildungsprozess über Preis-, Mengen- oder Gebietsabsprachen, insbesondere auf dem Strommarkt, aufzudecken und damit den Wettbewerb zu verstärken.

Die Strombörse European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig hat schon lange einen Designfehler. Solange über sie nicht ein großer Teil des Stroms gehandelt wird, sind Manipulationen über Absprachen nicht auszuschließen. Wer über ausreichend Marktmacht verfügt, kann über gezielte Käufe oder Verkäufe relativ einfach Einfluss auf den Stromhandelspreis nehmen.

Damit die Markttransparenzstelle kein zahnloser Tiger wird, sind bei Missbrauch generell spürbare Sanktionen vorzusehen.

Quelle: FDP

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