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Potsdam, 03. Juni 2011, Vom 15. bis 17. Juni beteiligt sich die aufstrebende Wirtschaftsmacht Brasilien an der größten deutschen Kooperationsbörse für Energie- und Umwelttechnik, den Green Ventures in Potsdam. Das diesjährige Partnerland stellt am zweiten Veranstaltungstag im Seminaris Seehotel seine Umweltwirtschaft vor. Im Rahmen von Präsentationen und einem Round-Table-Gespräch informiert der Boomstaat dabei über Ansatzpunkte für Zusammenarbeit mit ausländischen Firmen. Anschließend vermittelt ein Abendempfang brasilianische Lebensart. Vertreten wird Lateinamerikas größte Volkswirtschaft durch eine Unternehmerdelegation sowie Mitarbeiter deutsch-brasilianischer Organisationen wie etwa der Außenhandelskammer São Paulo.

Technologieimporte für Brasilien von wachsender Bedeutung

„Wir freuen uns sehr, mit Brasilien den Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Südamerika auf den Green Ventures begrüßen zu können“, erklärt Torsten Stehr, Leiter Innovation/Umwelt beim Veranstalter IHK Potsdam. „Mit einem anhaltenden Wachstum von zuletzt mehr als sieben Prozent ist das Land in den letzten Jahren zu einem äußerst attraktiven Markt für Unternehmen aus aller Welt geworden. Bei den Einfuhren spielt insbesondere Technologie eine immer wichtigere Rolle. Dass Deutschland hier mit ausgezeichneten Kompetenzen im Energie- und Umweltsektor aufwarten kann, werden die brasilianischen Gäste vor der Veranstaltung bei Ausflügen zu Musterprojekten in Brandenburg erleben.“

Vielfältige Geschäftschancen für deutsche Firmen

Angesichts des wachsenden Energiebedarfs, der zunehmenden Urbanisierung und des Ausbaus der Industrie sind neue Umwelttechnologien und das zugehörige Know-how in Brasilien zunehmend gefragt. Priorität liegt dabei auf den Themen erneuerbare Energien, Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Abfallmanagement. Deutschen Firmen bietet der Umweltmarkt des Landes, der mit einem Umsatz von drei Milliarden US-Dollar der größte in Lateinamerika ist, zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten. Dabei können sie von dem Umstand profitieren, dass Deutschland bereits das wichtigste europäische Lieferland Brasiliens ist. Zudem zeichnet sich ab, dass sich die Wirtschaftsbeziehungen weiter verstärken. So haben Deutschlands Gesamtexporte in den Flächenstaat am Amazonas im Jahr 2010 um etwa 43 Prozent auf rund 10 Milliarden Euro zugenommen.

Quelle: Green Ventures

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