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Dresden, 25. November 2010, Der Verband der hiesigen Technologiebranche, "Silicon Saxony", hat seine Führung im Amt bestätigt. Auf der Mitgliederversammlung wurden Heinz Martin Esser (Vorstandssprecher), Helmut Warnecke und Gitta Haupold (beide Vorstände) wiedergewählt. Ergänzt wird die Dreierspitze von Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen: Im Vorstand sind nun auch Fachleute für Mikro- und Nanoelektronik, Photovoltaik, Software, Smart Systems und Applikationen vertreten.

Heinz Martin Esser, Gitta Haupold und Helmut Warnecke (v.l.n.r.) bleiben die Stimme der hiesigen Technologiebranche. Fotonachweis: PR/Katharina Grottker

Ein "Wissenschaftlicher Beirat" steht dem Vorstand zur Seite und berät diesen in Fragen von Strategie, wissenschaftlichen Trends sowie konzeptionellen Themen. Außerdem unterstützt der Beirat, dessen Sprecher Prof. Hubert Lakner (Geschäftsführender Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme, Dresden) ist, den Branchenverband bei der Konzipierung von Forschungsprojekten, Symposien und Fachkonferenzen.

Gründung der Mikroelektronik in Dresden vor 50 Jahren - 10 Jahre "Silicon Saxony"

Im kommenden Jahr stehen gleich zwei große Jubiläen an. "Vor 50 Jahren wurde hier in Dresden der Grundstein für die Mikroelektronik gelegt. Außerdem feiern wir '10 Jahre Silicon Saxony e.V.'. Das sind gleich zwei Gründe, den Standort zu feiern. Daher organisieren wir gemeinsam mit der Industrie für das nächste Jahr eine entsprechende Festveranstaltung", sagt Heinz Martin Esser, Vorstandssprecher beim Branchenverband ?Silicon Saxony?.

Spitzencluster "Cool Silicon" Zukunft für Sachsens Technologiebranche

Das "Silicon Saxony" hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Standorte der europäischen Mikroelektronik entwickelt und auch andere Hochtechnologien sind hier zahlreich vertreten. So haben sich 64 Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus dem "Silicon Saxony" dem Thema "Energieeffizienz in der Informations- und Kommunikationstechnologie" (IKT) verschrieben und forschen seit 2008 gemeinsam im Spitzencluster "Cool Silicon". Das Bundesministerium für Bildung und Forschung als Initiator fördert das Vorhaben mit über 40 Millionen Euro, Sachsens Wissenschaftsministerium gibt noch einmal 30 Millionen Euro Fördermittel. Ziel ist ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in der IKT, um Energieressourcen zu schonen und gleichzeitig den CO2-Ausstoss zu minimieren, denn:

Angesichts des Rückgangs fossiler Brennstoffe und gleichzeitig steigender Energiebedarfe von Smartphones, PCs und Serverfarmen ist Energieeffizienz eine zentrale Herausforderung für nachhaltige IKT.

Das sächsische Spitzencluster hat das erkannt und treibt energieeffiziente Technologien weltweit voran. "Dieses Projekt ist ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft der Branche, denn es vereint die Wertschöpfungskette miteinander und sorgt für Innovationen, die uns einen globalen Wettbewerbsvorteil verschaffen ? technologisch und wirtschaftlich", so Esser.

Internationalisierung des "Silicon Saxony"

Auch im nächsten Jahr werden "Silicon Saxony" und das Spitzencluster "Cool Silicon" die Zusammenarbeit mit anderen Clustern der Branche vorantreiben. "Wir haben vor einiger Zeit erkannt, dass wir unsere Interessen bündeln und stärker gemeinsam artikulieren müssen, vor allem gegenüber der Politik", so Esser. Deswegen ist die bestehende Zusammenarbeit mit dem Cluster in Grenoble (Frankreich) ein zentraler Punkt für die zukünftige Arbeit von "Silicon Saxony". Im kommenden Jahr will man sich zwei bis drei Mal treffen (unter anderem in Grenoble und Dresden) und bei regelmäßigen Telefonkonferenzen stets auf dem Laufenden halten. "Ziel ist eine starke, einheitliche Interessenvertretung in Richtung Paris, Berlin und Brüssel. Wir kooperieren, um die europäische Technologiebranche insgesamt zu stärken", erklärt Branchenverbandschef Esser weiter. Das, so Esser, sei nach wie vor nötig und helfe auch den Firmen am Standort.

Thematische Verbreiterung

Bereits im Mai 2010 hatte sich der Branchenverband breiter aufgestellt und damit begonnen, neben der Mikro- und Nanoelektronik weitere Industriebereiche wie Photovoltaik, Software, Smart Systems und Anwendungen zu integrieren "Wir sind hier auf einem guten Weg und ich gehe davon aus, dass wir auch noch im kommenden Jahr damit beschäftigt sind, diese Branchen einzubinden und ihnen eine Plattform zu bieten", sagt Heinz Martin Esser.

Quelle: SILICON SAXONY e.V.

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