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Hamburg, 09. Februar 2011, Am gestrigen Abend weihte BP Solar die kleinste Photovoltaik-Freiflächenanlage der Welt ein. Sie steht im MiniaturWunderland Hamburg und ist Teil des nachgebauten Hamburger Flughafens – dem größten Modellflughafen der Welt. Mehr als 300 Arbeitsstunden investierten die Modellbauer, um die Freiflächenanlage in 100facher Verkleinerung nachzubauen. Voraussichtlich Anfang Mai dieses Jahres wird der rund 3,5 Millionen teure Modellflughafen inklusive Solaranlage vor den Augen der internationalen Presse- und Medienwelt offiziell eröffnet. Insgesamt sechs Jahre und acht Monate hat die gesamte Entwicklungs- und Bauphase des Hamburger Modellflughafens mit all seinen Gebäuden, Rollfeldern sowie Start- und Landebahnen bis dahin in Anspruch genommen.

Die Miniatursolaranlage mit einer Länge von 100cm und einer Tiefe von 50cm entspräche einer realen Leistung von rund zwei Megawatt (MW). Der damit produzierte Solarstrom würde den jährlichen Energieverbrauch von 180 Vier-Personen-Haushalten decken und über eine Tonne CO2 pro Jahr einsparen.

Den Modulrahmen und die Unterkonstruktion der Freiflächenanlage stellten die Modellbauer aus Aluminium her. Die Solarmodule bestehen aus einer Spezialfolie und wurden einzeln aufgeklebt. Daneben bauten die Konstrukteure originalgetreu einer realen Betriebsstätte mehrere Servicehäuser, Servicefahrzeuge und Solarinstallateure. Eine Tafel mit technischen Daten und Leistungsangaben rundet die Darstellung der Solaranlage ab.

Frank Niendorf,  Geschäftsführer der BP Solar Deutschland GmbH am Standort Hamburg, war von Anfang an begeistert von der Idee: „Das MiniaturWunderland Hamburg ist eine Attraktion, die Besucher aus ganz Deutschland und der ganzen Welt anzieht und begeistert. Das bietet eine optimale Plattform, um gerade auch jüngeren Besuchern das Zukunftsthema Solarenergie näher zu bringen. Durch die Zusammenarbeit mit dem MiniaturWunderland können wir das erreichen.“

Die Zusammenarbeit mit dem MiniaturWunderland lag insofern nahe, als dass BP Solar 2002 eine reale Solaranlage auf dem Dach des Terminals 2 des Münchener Flughafens realisierte. Die 2.856 installierten Module der polykristallinen Technologie vermeiden jährlich rund 400 Tonnen Kohlendioxid. Niendorf weiter: „Wir freuen uns, dass wir unsere Erfahrungen und unser Wissen aus bereits verwirklichten Projekten wie der Solaranlage auf dem Flughafen in München für den Nachbau im MiniaturWunderland einbringen konnten.“

Sebastian Drechsler, Marketingleiter des MiniaturWunderland Hamburg, zur Zusammenarbeit: „Für uns sind die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit kein Trend, sondern schon immer eine Herzensangelegenheit. Wir setzen zum Beispiel schon seit über 10 Jahren auf grünen Strom und bilden im Miniaturformat verschiedenste Arten regenerativer Energien nach. Neben kleineren Solaranlagen gehören dazu auch zwei Windparks, mehrere Wasserkraftwerke, eine Biogasanlage, Elektrofahrzeuge und Wasserstoffbusse. Ein Solarkraftwerk hat uns bisher gefehlt. Umso glücklicher sind wir nun endlich gemeinsam mit BP Solar diese Miniaturanlage realisiert zu haben.“ Neben der Solaranlage befinden sich auch BP Tankfahrzeuge und ein BP Tanklager auf dem Gelände des Modellflughafens. Für den originalgetreuen Nachbau arbeitete das MiniaturWunderland mit dem Bereich Air BP am Standort Hamburg zusammen.

Quelle: BP Solar

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