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Valencia, 06. September 2010,  Die Bosch Solar Energy AG zeigt auf der „European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ (EU PVSEC) vom 6. – 10. September im spanischen Valencia innovative Zell-, Modul- und Montagekonzepte.

So präsentiert Bosch Solar Energy erstmals ein kristallines Modul bestehend aus 60 monokristallinen Bosch-Hochleistungszellen mit einer Leistung von mehr als 250 Watt und einem Modulwirkungsgrad von 15,5 Prozent. Dies wurde durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Freiburg bestätigt. Erreicht wird die Leistung durch ein optimiertes Modulkonzept: Eine verbesserte Verschaltung der Solarzellen untereinander mit einem „light harvesting string“ reduziert die optischen und elektrischen Verluste und erhöht somit den Wirkungsgrad des Moduls. Eine weitere Leistungssteigerung wird durch die Verwendung einer langzeitbeständigen Antireflexbeschichtung auf dem Deckglas erzielt.

Darüber hinaus zeigt Bosch Solar Energy neuartige Ansätze in der Dünnschicht-Technologie, wie beispielsweise das mikromorphe Dünnschicht- Solarmodul Bosch Solar Module µm-Si EU1310. Ein optimiertes Modul-Layout und Verschaltungskonzept sorgt für eine höhere Modulleistung bei geringerer Leerlaufspannung. Dadurch können bis zu zehn Module in einem String verschaltet werden. Das vereinfacht die elektrische Installation und spart Kosten. Das äußere Moduldesign bleibt unverändert. Damit kann das Bosch Solar Module µm-Si EU1310 auch mit dem innovativen Einschubsystem, das gemeinsam mit Bosch Rexroth entwickelt wurde, verwendet werden.

Diese abgestimmte Kombination aus Aufständerung und mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen wird ebenfalls auf der EU PVSEC zu sehen sein. Anstelle der sonst üblichen Klemmen kommen Schienen zum Einsatz. Die Photovoltaikmodule werden in die Führungsschienen eingeschoben und fixiert – fertig. Dadurch halbiert sich die Installationszeit auf 15 Sekunden pro Modul, der Materialaufwand sinkt um bis zu 40 Prozent.

Quelle: Bosch Solar Energy

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