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Kolitzheim, 04. November 2010, Mit der Übergabe eines Elektrofahrzeugs an den Landkreis Schweinfurt konnte BELECTRIC Drive ein kleines Jubiläum feiern. Das neue Dienstfahrzeug des Landratsamtes ist das 50. Elektroauto aus dem Kolitzheimer Unternehmen, das in der Region Main-Rhön öffentlich unterwegs ist. Damit verfügt BELECTRIC Drive über eine der größten Elektrofahrzeugflotten in ganz Deutschland.

Landrat Harald Leitherer (Zweiter von rechts) freut sich mit Eva-Maria Eibel (rechts) und Geschäftsführer Sebastian Bachmann (Zweiter von links) über das neue Elektroauto, das künftig für den Landkreis Schweinfurt bei Dienstfahrten zum Einsatz kommt. Mit dem Fahrzeug für den Landkreis hat BELECTRIC Drive nun 50 Elektroautos in der Region Main-Rhön im Einsatz.

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft!“ Wenn Sebastian Bachmann auf die letzten Monate blickt, dann weiß der Geschäftsführer von BELECTRIC Drive, dass er mit seinen Ideen auf dem richtigen Weg ist. „Die Nachfrage nach unseren Fahrzeugen ist stetig gewachsen.“ Seit gut einem Jahr vermietet das Unternehmen aus Kolitzheim (Landkreis Schweinfurt) Elektrofahrzeuge für den Langzeitgebrauch. Für eine feste monatliche Pauschale bekommen die Kunden ein Fahrzeug, das günstiger und wesentlich klimafreundlicher fährt, als der herkömmliche Benziner. Die Erfahrungen der Nutzer sind durchweg positiv. „Gerade für Kurz- und Pendlerstrecken sind die Fahrzeuge längst mehr als eine Alternative“, erläutert Sebastian Bachmann. Der Geschäftsführer nutzt seit gut einem Jahr selbst ein Elektrofahrzeug für den Weg ins Photovoltaik Zentrum Kolitzheim, in dem BELECTRIC Drive seinen Sitz hat, und wieder nach Hause. Er legt dabei täglich mehr als 70 Kilometer zurück. „Elektrisch unterwegs zu sein ist sehr angenehm, ich möchte es nicht mehr missen“, zieht er eine positive Bilanz seiner persönlichen Erfahrungen.

BELECTRIC Drive stellt die Verbindung von Elektromobilität und Photovoltaik her. „100 Prozent Sonnenstrom in unseren Fahrzeugen ist das Ziel“, sagt Sebastian Bachmann. Erreicht werden kann dies durch den Zubau von Photovoltaik-Anlagen, die über eine intelligente Ladeinfrastruktur gesteuert werden. Dabei spielt die BELECTRIC Ladebox eine wichtige Rolle. Die in Kolitzheim entwickelte Ladebox ermöglicht nicht nur gezieltes Laden der Elektrofahrzeuge für den optimalen Betrieb im Stromnetz. In Verbindung mit einem Solar Carport entstehen echte Sonnenparkplätze, auf denen der Strom aus der Sonne direkt in die Fahrzeugbatterien eingespeist wird.  „Im Photovoltaik Zentrum nutzen wir dieses System schon seit einiger Zeit“, berichtet Bernhard Beck, Geschäftsführer der Beck Energy GmbH. Über 20 Elektrofahrzeuge werden in Kolitzheim für Geschäftsfahrten genutzt. Sobald die Autos auf dem Firmenparkplatz abgestellt sind, werden sie an die BELECTRIC Ladebox angeschlossen und gestaffelt geladen. Die Fahrzeugbatterien werden so zu einem dezentralen Speicher für regenerative Energien.

„Wir können sicherstellen, dass die Autos wirklich mit Strom aus der Sonne fahren und keinerlei CO2-Ausstoß verursachen“,  informiert Bernhard Beck. In den kommenden Monaten wird BELECTRIC Drive die Zahl der Ladeboxen, die genau wie die Fahrzeuge gemietet werden können, in der Region kontinuierlich ausbauen. Am Besten in Verbindung mit Solar Carports. „Gerade für Großparkplätze von Firmen oder Einkaufsmärkten ist das eine durchaus lohnenswerte Alternative“, erklärt Bernhard Beck. Aber auch Einzelpersonen können durch die Eigenverbrauchs-Regelungen im Erneuerbare Energien Gesetz von einer kleinen Photovoltaik-Anlage profitieren. Um ein Elektrofahrzeug im Jahr 15.000 Kilometer zu bewegen, reicht eine Dachanlage mit einer Leistung von 3kWp.

Die Vorteile der Ladeboxen liegen auf der Hand.  Die BELECTRIC Ladebox ist durch ein robustes und schraubenloses Gehäuse für den öffentlichen Bereich sehr gut geeignet. Nach Identifizierung mit einer Chipkarte können Nutzer ihre Elektrofahrzeuge direkt laden. Die Abrechnung erfolgt automatisch. Ein Plug&Play System ermöglicht den Austausch in wenigen Handgriffen und garantiert zudem, dass Hard- und Software jeweils auf dem neuesten Stand gehalten werden. „Die Entwicklung in diesem Bereich ist noch lange nicht am Ende“, sagt Sebastian Bachmann. Sollte das Ziel der Bundesregierung von mehr als sechs Millionen Elektroautos bis zum Jahr 2030 tatsächlich Realität werden, muss eine kostengünstige Infrastruktur aufgebaut werden, damit eine Netzstabilität gewährleistet werden kann.

Quelle: BELECTRIC Drive GmbH

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