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Hamburg/Frankfurt, 08. August 2011, Die solarhybrid AG beginnt als Generalunternehmer mit der Errichtung des Solarstrom-Kraftwerkes Fürstenwalde/Spree auf einem ehemaligen Militärflughafen. Mit einer Leistung von rund 40 Megawatt handelt es sich um das sechstgrößte Solarstrom-Kraftwerk in Deutschland, das im weltweiten Ranking Platz 14 einnimmt.

Solarhybrid AG

Die Errichtung des Solarstrom-Kraftwerkes Fürstenwalde mit einer Größe von rund 40 Megawatt ist das nunmehr größte Projekt der Unternehmensgeschichte von solarhybrid – und übertrifft damit den Auftrag zur Errichtung des 30 Megawatt Solarstrom-Kraftwerkes Cottbus-Drewitz, der kürzlich bekannt gegeben wurde. Das Projekt Fürstenwalde hat ein Gesamtvolumen von 76 Millionen Euro. Auftrag- und Eigenkapitalgeber ist die durch die Altira Renewables Management GmbH initiierte Deutscher Solarfonds Stabilität 2010 GmbH & Co. KG. Die Fremdfinanzierung stammt von der Commerzbank AG.

Projektentwicklung durch solarhybrid

solarhybrid hat das Projekt von der ersten Idee bis zur Baureife und Baugenehmigung vollständig selbst entwickelt. Grundlage war der Erwerb des Grundstücks von der Airport Development A/S Zweigniederlassung Neuhardenberg. Bei der Realisierung sind die bewährten Partner aus vorherigen Projekten beteiligt: Photovoltaik-Module von Suntech, Wechselrichter von SMA, Gestelltechnik von Mounting Systems, Montage von Conecon, Planung von Enerparc.

In den vergangenen 12 Monaten hat solarhybrid die Bebauungspläne zur Erlangung der Baureife gemeinsam mit der Stadt Fürstenwalde und der Gemeinde Steinhöfel, Ortsteil Neuendorf im Sande erarbeitet. Die Beteiligung von Stadt und Gemeinde war notwendig, da beide Verwaltungen für das grenzüberschreitende Baugrundstück planungsrechtlich zuständig sind. Dabei haben Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst aus Fürstenwalde und Bürgermeister Wolfgang Funke aus Steinhöfel das Projekt nachdrücklich unterstützt. So konnten die Verantwortlichen für das Genehmigungsverfahren bei den Verwaltungen, Wigbert Bengtsson aus Fürstenwalde und Mathias Henning aus Steinhöfel, das Projekt zügig begleiten. Als Planungsbüro im Genehmigungsverfahren fungierte Bestplan aus Fürstenwalde unter Leitung von Frank Wildschütz. Das Bauantragsverfahren konnte durch das Planungsbüro Müller aus Fürstenwalde erfolgreich abgeschlossen werden, so dass am 22. Juli 2011 der Landkreis Oder-Spree die Baugenehmigung erteilte. Dank gilt allen beteiligten Mitarbeitern bei den entsprechenden Verwaltungen für die zielführende Bearbeitung.

Großprojekte auf militärischen Konversionsflächen

Neben dem Solarstrom-Kraftwerk Fürstenwalde hat solarhybrid im laufenden Geschäftsjahr mehrere Großprojekte auf den Flächen von ehemaligen Militärflughäfen in Brandenburg entwickelt. Das Solarstrom-Kraftwerk Cottbus-Drewitz (rund 30 Megawatt) befindet sich im Bau.  Das Solarstrom-Kraftwerk Lönnewitz (rund 22 Megawatt) ist ans Netz angeschlossen und wird aktuell durch den Auftraggeber abgenommen. Das Solarstrom-Kraftwerk Dedelow (rund 4 Megawatt), das in nur sieben Tagen errichtet wurde, rundet die Projektentwicklung auf militärischen Konversionsflächen ab. In diesem Jahr  sollen zwei weitere Großprojekte in Brandenburg folgen.

Oder-Spree-Region und Umwelt profitieren

Das Solarstrom-Kraftwerk Fürstenwalde soll bereits Ende Oktober ans Netz gehen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden bis zu 350 Mitarbeiter vor Ort für die zügige Umsetzung sorgen. Darunter befinden sich zahlreiche Beschäftigte aus der Region. Das Kraftwerk wird voraussichtlich 36,5  Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr erwirtschaften, womit der Bedarf von 10.500 Haushalten gedeckt werden kann. Mit einer Einsparung von 733.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) in 20 Jahren Laufzeit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Zudem können die Stadt Fürstenwalde und die Gemeinde Steinhöfel mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen in den nächsten 20 Jahren rechnen.

Quelle: solarhybrid AG

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