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Frankfurt, 19. August 2011, Ein Bankenkonsortium aus Deutsche Bank, Helaba Landesbank Hessen-Thüringen und KfW IPEX-Bank hat die Fremdfinanzierung von fünf bedeutenden Photovoltaik-Solarkraftanlagen in Italien ermöglicht. Das Konsortium hat hierzu Kreditmittel in Höhe von über 110 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Fremdfinanzierung wurde unter Einbindung zinsgünstiger Refinanzierungsmittel aus dem Finanzierungsprogramm für Erneuerbare Energien der KfW strukturiert.

Italien zählt zu den wachstumsstärksten Photovoltaik-Märkten der Welt. Die fünf neuen Solarkraftwerke verfügen über eine Kapazität von 30,4 Megawatt (MW). Während die Anlagen Piazza Armerina (3,594 MW) und Troina (5,266 MW) im Zentrum Siziliens liegen, befinden sich die Kraftwerke Carlino 1 (5,535 MW), Carlino 2 (9,915 MW) und Carlino 3 (6,086 MW) im Norden des Landes in der Provinz Udine, Region Friaul-Julisch Venetien.

Auf einer Fläche von insgesamt 129 ha wurden 145.000 polykristalline Solarmodule führender Hersteller verbaut. Die fünf Solarparks produzieren 47 Mio. kWh Strom aus umweltfreundlicher Sonnenenergie, ausreichend für die Versorgung von umgerechnet 10.500 Vier-Personen-Haushalten. Alle Projekte sind bis Ende April 2011 an das Stromnetz angeschlossen worden und unterliegen somit den Regelungen der Einspeisevergütungen Conto Energia 2 und Conto Energia 3.

Generalunternehmer für den Bau der fünf Solaranlagen sowie verantwortlich für deren Betrieb und Servicewartung sind die a+f Italia S.r.l. und die a+f GmbH, beides Tochterunternehmen des Bielefelder Maschinenbauers Gildemeister. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen des Klimaschutz-Projekts auf 180 Mio. Euro. Die Eigenmittel sind von der KGAL, Initiator der Finanzierung, über die zwei bereits erfolgreich platzierten geschlossenen Fonds European Solar Power Funds Nr. 1 und InfraClass Energie 5 eingebracht worden. 

Quelle: Deutsche Bank AG

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