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Auszeichnungen

Bonn, 06. Juni 2011, Markenwahrnehmung und Markenwert werden in der Photovoltaikindustrie immer wichtiger. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der damit einhergehenden Notwendigkeit zur Differenzierung über Produktmerkmale, Qualität und eine starke Marke, hat EuPD Research eine Methodik zur unabhängigen Bewertung der Markenführung von Modul- und Wechselrichterherstellern entwickelt. Als Basis der Bewertung dienen die Aussagen zur Markenwahrnehmung von Absatzmittlern und Endkunden. So erhalten die Hersteller eine ungefilterte Einschätzung zur Marke und zu Optimierungspotentialen in der Markenführung.

Transparent wird das Ergebnis der mehrstufigen Analyse schließlich in dem imagefördernden Branchensiegel „TOP BRAND PV“, das nur die führenden Marken der Branche tragen dürfen. Nach aktuellen Auswertungen zählen insgesamt erst 10 Modulhersteller und 5 Wechselrichterhersteller zu der weltweiten Spitzengruppe der „TOP BRAND PV“. Als erster europäischer Hersteller hat sich jetzt die niederländische Scheuten Solar für eine vorbildliche Markenführung mit dem Siegel auszeichnen lassen. Scheuten Solar zählt damit zur weltweiten Spitzengruppe: Scheuten Solar ist somit TOP BRAND PV im Bereich Module.

„Die Auszeichnung mit dem TOP BRAND PV freut uns und zeigt, dass wir mit unserem Markenaufbau und mit unserer Markenführung richtig liegen. Dass Scheuten Solar damit zur weltweiten Spitzengruppe hinsichtlich Markenpositionierung und Markenwert gehört, ist eine Bestätigung unserer Arbeit für unsere Kunden“, freut sich Hans Willemsen, CEO bei Scheuten Solar.

TOP BRAND PV: Hintergründe zur Markenführung und Methodik der Siegelvergabe

Markenführung bezeichnet die systematische Entwicklung einer Marke innerhalb einer Zielgruppe und in Abgrenzung zu Wettbewerb. Entscheidend ist dabei die erfolgreiche Differenzierung von anderen Herstellern. Nur so lässt sich eine Marke auf lange Sicht relevant, funktional und emotional „aufladen“ und wird damit zu einem tatsächlichen Unternehmenswert. Zur Messung der Markenführung hat EuPD Research auf Basis der jahrelangen Forschungsarbeit ein Modell entwickelt, dass weit über 30 Einzelfaktoren zur Bewertung und Analyse einbezieht.

Aus weit über 250 einzelnen Modulmarken lassen sich bislang 10 Marken herauslösen, die sich nachweislich vom Wettbewerb absetzen. Mit dem Siegel TOP BRAND PV erweitert EuPD Research als führendes Marktforschungs- und Beratungshaus seine Expertise im Bereich der Zertifizierung auch in den Geschäftsbereich der Photovoltaik. Neben der führenden Auszeichnung im Bereich des Nachhaltigen Managements, dem Corporate Health Award, liefert EuPD Research nun auch Herstellern der PV Branche neue Mehrwerte. Mit dem Siegel heben sich die Hersteller vom Wettbewerb ab, treten in der Käuferschicht geschlossen auf und stärken nachhaltig die eigene Marke.

Siegel geben Orientierung: Absatzmittler und Endkunden vertrauen auf Gütesiegel

In einem hoch wettbewerbsintensiven Markt bieten die Qualitätssiegel wie das TOP BRAND PV nicht nur für die Hersteller einen Mehrwert, auch die Absatzmittler können sich durch ein nachweislich hochwertiges Produktsortiment von ihren Wettbewerber absetzen. So entstehen Marketingmehrwerte, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Für die Endkunden bietet das Qualitätssiegel zudem Orientierung in einem immer differenzierteren Markt. Die Bedeutung des Siegels ist leicht verständlich und bietet für die Endkunden einen hohen Wiedererkennungswert.

Quelle: EuPD Research

Bonn, 06. Juni 2011, Für herausragende und innovative Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung Erneuerbarer Energien verleiht EUROSOLAR e.V. auch in diesem Jahr den Deutschen und den Europäischen Solarpreis. Bis zum 30. Juni 2011 nimmt EUROSOLAR Bewerbungen und Vorschläge entgegen. Die Übergabe der Preise erfolgt Ende des Jahres bei einer festlichen Veranstaltung.

EUROSOLAR e.V.

Die Solarpreise werden seit 1994 an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Vereine oder Gemeinschaften, private Personen sowie an Organisationen vergeben, die sich um die Nutzung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben.

Um die Breitenwirkung Erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen, werden die Preise in neun Kategorien vergeben:

  • Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
  • Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
  • Solares Bauen und Stadtentwicklung
  • Medien
  • Transportsysteme
  • Bildung und Ausbildung
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit
  • Sonderpreis für persönliches Engagement

In zwei weiteren Kategorien werden außerdem mit Plaketten ausgezeichnet:

  • Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
  • Schulen und Bildungseinrichtungen

Für den Europäischen Solarpreis werden der Jury neben den direkt eingehenden Bewerbungen auch Vorschläge der EUROSOLAR-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden. Aus allen Bewerbungen werden dann die Träger des Europäischen Solarpreises ermittelt.

Quelle: EUROSOLAR e.V.

Mainz, 03. Juni 2011, Die SCHOTT Solar AG belegte mit ihrem Photovoltaikmodul SCHOTT PERFORM POLY 225 den ersten Platz beim Energy Yield Test 2010 des TÜV Rheinland. Unter 13 getesteten Modulen verschiedener Hersteller erwies es sich als besonders leistungsstark.

SCHOTT Solar AG

"Dank neuer Software, eines komplett abschattungsfreien Testdaches und nicht zuletzt auf Grund des hochpräzisen Messeequipments, konnten wir den Energy Yield Test 2010 auf ein völlig neues Niveau heben. Hierbei wurde über ein Jahr lang der Energieertrag von PV-Modulen gemessen und miteinander verglichen“, sagt Christian Bauerdick vom TÜV Rheinland.

Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG, kommentiert die Ergebnisse des TÜV: "Neben dem Thema Qualität unserer Solarmodule hat bei SCHOTT Solar auch die Optimierung der Energieausbeute oberste Priorität. Die jüngsten  Testergebnisse untermauern unseren Erfolg. Der Nachweis über den hohen Energieertrag und die hohe Leistungsstabilität unserer Module gibt Investoren und Anlagenbetreibern von Photovoltaikanlagen eine verlässliche Planungsbasis über die gesamte Lebenszeit der Anlage und damit die entscheidende Renditesicherheit."

Das Besondere am Energy Yield Test des TÜV Rheinland: Nicht Klimakammertests und eine Leistungsmessung durch einen Sonnensimulator, sondern die reale Energieausbeute entschied darüber, welches Modul am Ende des Jahres Sieger war. Da das Zusammenspiel von Wechselrichter und Modulen nicht exakt messbar ist und unterschiedliche Wechselwirkungen hervorrufen könnte, entwickelte TÜV Rheinland ein eigenes Setup mit hochpräziser Messgenauigkeit. Mit Hilfe von elektrischen Lasten wurden die Einzelmodule während des Tests automatisch im MPP (Maximum Power Point) gehalten. Um keinen der Teilnehmer zu benachteiligen, bezog TÜV Rheinland nur die Werte ein, bei denen sich alle Prüfmodule im MPP befanden. Entscheidend war dabei der Ertrag pro Watt peak vom TÜV Rheinland gemessene STC Leistung. Diese Relativmessung bietet zudem eine besonders niedrige Gesamtmessunsicherheit von +1 % und -1,5 %, die aber dennoch immer berücksichtigt werden muss, wenn man die Ergebnisse aller Teilnehmer miteinander vergleicht.

Das gesamte Messsystem unterteilte sich in folgende Bereiche: Zentrale Erfassung der meteorologischen Daten, Messung der Modultemperatur und Globaleinstrahlung in der Ebene des "Prüflings" sowie MPP-Tracking und Leistungsmessung der Module.

Nach einem Jahr Leistungstest unter realen Einstrahlungsbedingungen machte das SCHOTT PERFORM POLY 225 (220-240) das Rennen. Bereits der Blick aufs Datenblatt zeigt: Das Modul punktet mit einer besonders hohen Nennleistung. Die SCHOTT Solar Plustoleranz sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Für hohe Energieerträge unter realen Bedingungen sind weitere Produkteigenschaften entscheidend. Das gute Schwachlichtverhalten des SCHOTT PERFORM POLY 225 ist wichtig, wenn die Einstrahlungsbedingungen nicht perfekt sind. Solarmodule von SCHOTT Solar liefern auch morgens und abends hohe Energieerträge, im Winter bei niedrigem Sonnenstand, aber auch bei wolkenverdecktem Himmel. Mit entscheidend für den Sieg ist auch der Temperaturkoeffizient der Module: Ein niedriger Temperaturkoeffizient ermöglicht einen hohen Modulwirkungsgrad auch bei hohen Temperaturen. Dies sorgt für hohe Stromerträge bei hoher Sonneneinstrahlung im Sommer.

Optimale Energieerträge sind einer der Entwicklungsschwerpunkte von SCHOTT Solar, der auch durch ständiges Monitoring von Testanlagen in verschiedenen Klimazonen weltweit überwacht wird.

Das Testergebnis des TÜV Rheinland unterstreicht einmal mehr die Qualitätsführerschaft und Entwicklungskompetenz von SCHOTT Solar.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Offenbach, 06. Juni 2011, In einem kürzlich durchgeführten Vergleich von PV-Auslegungsprogrammen wählte das Solarstrom-Magazin „Photon Profi“ den Danfoss LynxPlanner zum besten Programm für die Planung von Photovoltaik-Systemen. Nach Überprüfung der führenden PV Planungsprogrammen konnte der LynxPlanner aufgrund seiner umfangreichen Funktionalitäten, der Schritt-für-Schritt Anleitung, der Möglichkeit zur Ertragsschätzung sowie zur Erzeugung professioneller Berichte den Wettbewerb hinter sich lassen.

Benutzerfreundlichkeit

The LynxPlanner bietet eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Planung Ihres gewünschten PV-Systems.

Danfoss GmbH

Ein Master des Designs

Die LynxPlanner kann ein PV-System exakt nach spezifischen und individuellen Anforderungen planen, unabhängig von möglichen Hindernissen am Boden oder auf dem Dach, wie z.B. Schornsteine. Das benutzerdefinierte Auslegungsprogramm erlaubt es dem Anwender, Hindernisse in eine Skizze zu integrieren. Der LynxPlanner berücksichtigt die Information und liefert ein leicht verständliches Layout.

Nützliche Ergebnisse

Die Schätzung der jährlichen Stromproduktion sowie Layout-Vorschläge entsprechend der Wechselrichter String-Konfiguration, sind nur zwei Bereiche, die in einer effizienten und professionellen Präsentation zusammengefasst werden können.

Sorgenfreies Update

Die LynxPlanner aktualisiert die Datenbank von über 2000 Modultypen automatisch - die Anzahl an vorkonfigurierten PV-Modulen steigt stetig, da eine regelmäßiger Eingabe von neuen Modulinformationen erfolgt.

Die Möglichkeit, Hintergrundinformationen einzugeben, macht den LynxPlanner zu einem wichtigen Programm bei der Schätzung von Ertragserwartungen. Egal wo auf der Welt und unabhängig von der Dachform analysiert der LynxPlanner die Daten und bietet die bestmöglichen Informationen zur Layout-Konfiguration.

Quelle: Danfoss GmbH

Planungssoftware für Photovoltaikanlagen zur Auslegung von Solarmodulen und zur Stringplanung – Aus der Praxis heraus entwickelt

Freiburg, 26. Mai 2011, Dr. Heribert Schmidt vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wird am heutigen Donnerstag in der Meistersingerhalle in Nürnberg mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis für angewandte Forschung ausgezeichnet. Seine hocheffiziente HERIC®-Topologie wird bereits vielfach in Solar-Wechselrichtern eingesetzt. Im Jahr 2009 gelang damit ein Wirkungsgrad-Weltrekord von über 99 Prozent für die Umwandlung von Gleichstrom aus Photovoltaik in einspeisefähigen Wechselstrom.

»Bei Wechselrichtern ist ein hoher Wirkungsgrad genau so wichtig wie bei Solarzellen, weil durch ihn der gesamte Solarstrom ins Netz fließt«, so Dr. Heribert Schmidt. Wenn bei einer 100 Kilowattanlage der Wechselrichter nur ein Prozent weniger Wirkungsgrad hat, so macht das über die zwanzig Jahre Vergütung heute rund 6.000 Euro aus.« Effiziente Wechselrichter werden auch weniger warm. Das reduziert den thermischen Stress für die Bauteile, der Kühlungsaufwand sinkt und die Lebensdauer steigt. Weniger Kühlkörper senken den Materialeinsatz und das Gewicht. Ressourcen werden geschont, die Logistik wird einfacher.

HERIC® steht für »Highly Efficient and Reliable Inverter Concept« und kombiniert zwei Elemente: Halbierung der Verluste und Alltagstauglichkeit durch hohe elektromagnetische Verträglichkeit EMV. Erst die HERIC®-Topologie ermöglichte es, im Labor entwickelte hocheffiziente Wechselrichter zu nutzen und gleichzeitig die Vorschriften bezüglich der zulässigen EMV-Störungen zu erfüllen.

»HERIC® ist ein wichtiger Beitrag des Fraunhofer ISE zur photovoltaischen Erfolgsgeschichte. Ende 2010 waren rund 17 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland installiert, die 12 Terawattstunden lieferten«, so Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.

Wechselrichter sind das Bindeglied zwischen den Solarzellen am Eingang und dem öffentlichen Stromnetz am Ausgang. Der Wechselrichter zerhackt den Gleichstrom aus den Solarzellen jede Sekunde in 16.000 kleine Teile und setzt daraus eine sinusförmige Welle zusammen, die von Energieversorgungsunternehmen als Netzstrom akzeptiert wird. Das Besondere an HERIC® ist nicht ein Bauteil, sondern die Anordnung und Verschaltung der Bauteile – die Topologie. Sie sorgt dafür, dass die Solarzellen am Eingang und das Stromnetz am Ausgang des Wechselrichters zu bestimmten Momenten elektrisch voneinander getrennt werden. Damit werden unerwünschte Blindströme und Störstrahlungen vermieden.

Dr. Heribert Schmidt, Jahrgang 1952, hat an der RWTH Aachen Elektrotechnik studiert und auch dort promoviert. Er ist seit 1988 am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE tätig. Seit 1995 lehrt er auch an der Universität Karlsruhe »Photovoltaik Systemtechnik«.

Der Joseph-von-Fraunhofer-Preis wird seit 1978 jedes Jahr an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fraunhofer-Institute für die Lösung anwendungsnaher Probleme verliehen. Er ist mit dreimal 20.000 Euro dotiert.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

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