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Wien, 27. Januar 2011, "Energieautarkie - also weg von fossilen Brennstoffen - ist der richtige Weg", unterstreicht Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar, die Aussagen von Umweltminister Niki Berlakovich. Für das Ziel "Energieautarkie bis 2050" ist es aber notwendig bereits jetzt Maßnahmen zu setzen, die das Bewusstsein der Bevölkerung in diese Richtung schärfen und den heimischen Markt bei erneuerbarer Energie stärken.

 

Wie bei der heutigen Präsentation der Studie "Energieautarkie" von BM Berlakovich berichtet, soll bis 2050 Österreich im Bereich der Energie autark sein. "Ein Ziel, dass es wirklich zu verfolgen gilt und bei dem die heimische Solarwärmebranche ein wertvoller Partner ist", so Roger Hackstock.

Rasche Maßnahmen, denn Österreich hinkt beim Klimaschutz hinterher  Von "Österreich hat die Nase vorne" ist derzeit nicht die Rede, Österreich erreichte auch 2009 sein Kyoto-Ziel nicht. Der Grund liegt nach Meinung von Hackstock in der Ankündigungspolitik der letzten Jahre: "Es hat bereits sehr viele Ankündigungen zum generellen Umstieg auf erneuerbare Energie gegeben, konkrete Taten sind aber ausgeblieben. Statt einem großen Wurf macht man mal hier was, mal da was. Das reicht aber nicht!" Um drohende Strafzahlungen von rund 600 Millionen Euro wegen der Verfehlung des Kyoto-Ziels abzuwenden müssen bereits in den nächsten Jahren erste sichtbare Schritte in Richtung Energieautarkie gesetzt werden.

Heizen mit der Sonne rückt ins Zentrum

Hackstock: "Daher begrüßen wir die umfassende Studie zur Energieautarkie und den Autarkiefahrplan. Möge diese Initiative den Stillstand bei der Energiewende überwinden!" Die Solarwärmebranche wird aktiv mitarbeiten, um das von BM Berlakovich vorgegebene Ziel zu erreichen. Gerade Solarwärme hat ein enormes Potenzial und wird künftig eine Hauptsäule der Raumwärmeversorgung Österreichs sein. Dies bestätigt auch die heute präsentierte Studie. Neben Privaten werden laut der Studie auch zunehmend Betriebe auf Solarwärme zurückgreifen, um ihre Energiekosten zu senken.

Hackstock abschließend: "Der Ölpreis, der derzeit bei fast 100 Dollar pro Barrel liegt und laut Experten noch weiter steigen wird ist ein kleiner Vorgeschmack auf die künftige Situation. Daher ist es wichtig, möglichst rasch Maßnahmen zu setzen um Österreich energieautark zu machen!"

Quelle: Verband Austria Solar

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