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Ausbildung

Hamburg, 19. Juli 2011, Ab September 2011 bietet die Centrosolar AG im Fortbildungszentrum Centroschool in Paderborn eine neue Schulung in Zusammenarbeit mit der TÜV Rheinland Akademie an. Die Fortbildung besteht aus fünf Modulen verteilt auf neun Unterrichtstage und endet mit einem schriftlichen Test. Nach Abschluss aller Module und erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat, das ihnen die Qualifikation „Bauleiter für Photovoltaikanlagen (TÜV)“ bescheinigt. Der Kurs vermittelt alle baufachlichen, juristischen, führungs- und kommunikationstechnischen Kenntnisse, die beim hochqualitativen Bau von Solaranlagen nötig sind.

Die Fortbildung richtet sich an – sowohl weibliche als auch männliche - Hochschulabsolventen, Techniker und Meister mit mindestens zwei Jahren Berufspraxis oder Absolventen einer vergleichbaren Ausbildung mit mindestens fünf Jahren Berufspraxis in der Solartechnik. Das Angebot ist besonders für Elektriker, Dachdecker, Zimmerer und Klimatechniker interessant. Nach erfolgreichem Abschluss können die Seminarteilnehmer den Bau von Photovoltaik-Anlagen effizient und zielgerichtet konzipieren, koordinieren und durchführen.

Die Experten der TÜV Rheinland Akademie vermitteln neben sachkundigem Fachwissen und wirtschaftlicher Effizienz bei der Planung und Durchführung alle rechtlichen Grundlagen und die nötigen Kenntnisse im Bereich der Arbeitssicherheit. Ein Überzeugungs- und Kommunikationstraining sowie motivierende Führungstechniken runden den Lehrplan ab. Es ist möglich, auch nur einzelne Seminarblöcke zu belegen.

Die Fortbildung startet mit dem zweitägigen Seminar „Photovoltaik-Anlagen-Sachkundenachweis“ am 08. September 2011. Die Termine der weiteren Module verteilen sich auf die Monate Oktober bis Dezember.

Quelle: Centrosolar AG

Köln, 14. Juli 2011, Mit einem einwöchigen Lehrgang haben die Energiebau Solarstromsysteme GmbH, die SCHOTT Solar AG und die SMA Solar Technology AG im Juni 2011 die German Solar Academy in Nairobi, Kenia, eröffnet. Rund 40 Teilnehmer aus Kenia, Tansania und Ruanda vertieften ihr Wissen über Photovoltaiksysteme und besuchten die von der Energiebau Solarstromsysteme GmbH im Februar 2011 fertiggestellte größte Aufdach-Solaranlage Afrikas auf dem neuen Hauptquartier des United Nations Environment Programme (UNEP) in Nairobi. Am gestrigen 12. Juli hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Staatsbesuch in Kenia die Anlage besichtigt.

Themen des auf Anhieb ausgebuchten ersten Lehrgangs der German Solar Academy waren technische Hintergründe zu Planung, Installation, Betrieb und Wartung von netzgekoppelten und netzfernen Photovoltaiksystemen.

Weitere Seminare werden bis 2013 zweimal jährlich angeboten, der nächste Termin ist im Oktober 2011. Bernd Wolff, Energiebau Solarstromsysteme GmbH, sagte: "Mit der Weiterbildung lokaler Fachkräfte an hochqualitativen Produkten und Prozessen wollen wir Solaranlagen als wettbewerbsfähige Energiequelle in Ostafrika etablieren. Für diesen ersten Lehrgang hatten wir mehr Bewerber als Plätze. Das zeigt uns deutlich, wie groß der Bedarf dafür vor Ort ist."

Die German Solar Academy Nairobi ist Teil einer dreijährigen Entwicklungspartnerschaft der Energiebau Solarstromsysteme GmbH, SCHOTT Solar AG und SMA Solar Technology AG mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (BMZ). Ziel ist es, Photovoltaiksysteme als nachhaltige Energiequelle zu etablieren. Dazu gehört die Weiterbildung lokaler Fachkräfte ebenso, wie die Installation von Pilotanlagen in Kenia und Tansania. Die Teilnehmer des Lehrgangs an der German Solar Academy waren Mitarbeiter von Elektrizitätsgesellschaften, Forschungsinstituten und privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Die Resonanz auf den Lehrgang war durchweg positiv. Henry Gichungi, stellvertretender Manager für netzferne Kraftwerke bei der kenianischen Elektrizitätsgesellschaft Kenya Power and Light Company, erklärte: "Ingenieure wie Kunden bevorzugen Produkte von hoher Qualität. Bisher hatten wir Schwierigkeiten, gute von schlechten Produkten zu unterscheiden. Während des Lehrgangs an der German Solar Academy habe ich Testverfahren kennengelernt, die ich nun auch in meiner Abteilung einführen will."

Jean-Pierre Muhire, Chef eines kleinen Installationsbetriebes in Ruanda, sagte: "Ich habe überall in Ostafrika gearbeitet, in Burundi, Kenia, Süd-Sudan und Ruanda. Niemand dort, ich eingeschlossen, wusste, welch gute Qualität auf dem Markt erhältlich ist. Das Training hat mir die Augen geöffnet, und ich wünschte mir, mehr Menschen würden lernen, was mit den richtigen Produkten und Partnern möglich ist. Das würde der Anwendung von Solar-Technologie in der Region einen echten Schub geben."

Francis Maina, Installateur aus Kenia, betonte: "Bisher kannten wir netzgekoppelte Systeme nur aus Büchern. Während des Trainings an der German Solar Academy konnte ich zum ersten Mal sehen, wie eine solche Anlage funktioniert. Das Beste war, dass wir hier die Unternehmen für Planung, Produkte und Installation vor uns hatten. Der direkte Kontakt hat sehr dabei geholfen, unsere vielen Fragen schnell und umfassend zu beantworten. Bücher hätten das nie leisten können."

Bereits im Februar 2011 hatte die Energiebau Solarstromsysteme GmbH, die größte Aufdach-Solaranlage in Afrika auf dem Dach des Hauptquartier des United Nations Environment Programme (UNEP) Nairobi mit Solarmodulen der SCHOTT Solar AG und Wechselrichtern der SMA Solar Technology AG fertiggestellt. Mit einer Leistung von 515 Kilowatt erzeugt das System mehr Energie, als der Gebäudekomplex für 1200 Mitarbeiter benötigt.

Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH

Frankfurt/Main, 30. Juni 2011, Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) hat vom Solarunternehmen SCHOTT Solar AG aus Mainz einen Solar Experimente-Koffer entgegengenommen. Dieser soll in den Lernwerkstätten im künftigen forschungsorientierten FH-Kinderhaus und in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden. Im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit werden Studierende auch für die Arbeit in Lernwerkstätten ausgebildet. Der Koffer hilft, den Kindern durch altersgerechte Versuche mit Solarenergie einen Einblick in die dahinterstehenden Technologien zu geben. Sie sollen so früh an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) herangeführt werden.

Der SCHOTT Solar Experimente-Koffer für weiterführende Schulen

"Über praktische Versuche zur Solarenergie sollen die Kinder schon frühzeitig mit erneuerbaren Energien in Berührung kommen und ihr Bewusstsein für eine nachhaltige Zukunft gestärkt werden", erklärt FH-Präsident Dr. Detlev Buchholz. "Wir hoffen, auf diese Weise bei Mädchen und Jungen das Interesse an Naturwissenschaften und Technik spielerisch zu wecken. Der SCHOTT Solar AG danken wir für ihre großzügige Spende, die unsere Arbeit im forschungsorientierten Kinderhaus unterstützen wird" Der SCHOTT Solar Experimente-Koffer ist ursprünglich für die Verwendung im Physikunterricht konzipiert. Er enthält mehrere kleine Solarmodule, Beleuchtungseinheiten und Bausteine für verschiedene Experimente. Das forschungsorientierte Kinderhaus der FH Frankfurt wird künftig Regelbetreuung, flexible Betreuung und Lernwerkstätten für die frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung unter einem Dach vereinen.

"Phäno+ Natürliche Energiequellen für Kleinkinder erfahrbar machen“ hatten bei einer Exkursion im Mai 2011 die Firma SCHOTT Solar besichtigt, dort selbst entworfene Objekte vorgestellt und fachlichen Rat eingeholt. In "Phäno+" haben die Studierenden kindgerechte "Spiel- und Lernobjekte" entworfen. Einige sollen auf dem Außengelände des forschungsorientierten Kinderhauses eingesetzt werden. Die Objekte werden von natürlichen Energiequellen wie Sonne und Wind versorgt und sollen den Kindern vielfältige Experimente ermöglichen. Bei der Planung setzten sich die Studierenden mit dem Spiel-, Lern-, und Forschungsverhalten von Kleinkindern und den Konzepten der frühen naturwissenschaftlichen und technischen Bildung auseinander. Sie mussten zudem ihr Wissen über Architektur, die Solar- und Windenergie sowie ihre Baukenntnisse miteinander verbinden."Phäno+" ist Teil des "studium generale" an der FH Frankfurt.

Das "studium generale" vermittelt in den Bachelor-Studiengängen fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen. Dabei eröffnen Lehrende aus mindestens drei der vier Fachbereiche interdisziplinäre Zugänge zu aktuellen Querschnittsthemen. Ziel ist, transdisziplinäres Denken und kooperatives Handeln zu fördern.

"In unserem Seminar ‚Phäno+’ flossen Kenntnisse und Kompetenzen von Studierenden verschiedener Disziplinen zu einem bislang einzigartigen und zukunftsweisenden Projekt zusammen. Wegen der wachsenden Bedeutung frühkindlicher Bildung sowie der regenerativen Energien könnten die Entwürfe der Studierenden bei der Gestaltung von Spiel- und Lernorten für Kinder wegweisend sein", sagt Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier, Koordinatorin der Lehrveranstaltung „Phäno+“ und Professorin am Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Köln, 12. Juli 2011, TÜV Rheinland bietet ab Sommer 2011 neue Qualifizierungsprogramme für Servicetechniker von Photovoltaikanlagen. Ziel der dreistufigen Ausbildung ist es, Anlagen zuverlässig warten und Instand halten zu können. Fehlererkennung und Analyse sind dabei besonders wichtig. In den Trainings werden beispielsweise der Umgang mit Spezialmessgeräten, die Auswertung und Analyse von Messdaten, die Installation von Anlagenfernüberwachung sowie das Anlagenreporting vermittelt. Die fachgerechte Wartung der Anlagen von großer Bedeutung, da diese über Jahrzehnte verlässlich Energie erzeugen sollen. TÜV Rheinland ist zudem Weltmarktführer in der Prüfung und Zertifizierung von Solarmodulen und betreibt dazu sechs Testlabore weltweit.

Bereits seit November 2010 bietet TÜV Rheinland grundlegende Sachkunde-Ausbildungen zu Photovoltaik, an denen bislang bereits 500 Techniker teilgenommen haben. Auf diese Grundlagenqualifikation setzt die Ausbildung zum Servicetechniker auf. So vermittelt das weiterführende Modul Wissen und Fähigkeiten über typische Fehlerquellen bei Photovoltaik-Anlagen – sei es bei der Montage, Elektroinstallation oder Inbetriebnahme. Der dritte Baustein des Trainingsprogramms vermittelt Spezialwissen zur Wartung von Solaranlagen. Hier stehen mögliche Fehlerquellen und Diagnose, der Umgang mit erforderlicher Messtechnik, Dokumentation Arbeitssicherheit und elektrotechnische Fragen im Vordergrund.

TÜV Rheinland hat 1995 im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst heute über 200 Fachleute weltweit. TÜV Rheinland betreibt Testlabore in Bangalore (Indien), Köln (Deutschland), Shanghai (China), Taichung (Taiwan), bei TÜV Rheinland PTL in Tempe Arizona (USA) sowie in Yokohama (Japan). Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des unabhängigen Prüfdienstleisters TÜV Rheinland. Die Fachleute prüfen nicht nur Module und Komponenten, sondern entwickeln auch neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken.

Quelle: TÜV Rheinland

Freiburg, 31. Mai 2011, Wie kann die Sonne als Energiequelle genutzt werden, um ländliche Gegenden in Entwicklungsländern mit Strom zu versorgen? 25 Expertinnen und Experten aus 22 Nationen werden dieser und anderen Fragen im Sommerkurs »Solar Shift – Solar Technology Applications for Rural Development« nachgehen. Der Kurs findet vom 31. Mai bis 6. Juni an der Universität Freiburg statt. Studentinnen und Studenten des »Renewable Energy Management« am Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) der Universität Freiburg haben das Programm im Rahmen ihres Studiums organisiert. Auch Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE unterstützen das Projekt mit Vorträgen und Workshops.

»Solar Shift« soll zum Transfer von Wissen und der Festigung von internationalen Netzwerkstrukturen beitragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, in Vorträgen, Workshops und Exkursionen Ideen für die ländliche Energieversorgung in Entwicklungsländern zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden auf der Intersolar in München (8.-10.6.) der Öffentlichkeit präsentiert. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer ISE werden ihr Know-how in Workshops zu solarthermischen Anwendungen, netzfernen PVAnwendungen und zum Thema Meerwasserentsalzung einbringen.

»Solar Shift« findet im Rahmen des International DAADAlumni Summer Course statt und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Veranstalter sind das Zentrum für Erneuerbare Energien ZEE und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE