photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ausbildung

Bad Staffelstein, 09. August 2010 - Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR startet ein Studentenprojekt im Rahmen der gemeinnützigen Initiative „Campus of Excellence“ (COE) unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Zwei Stipendiaten nehmen an der sogenannten „Praxis Academy“ des COE teil und nutzen die kommenden sieben Wochen, um bei IBC SOLAR Berufserfahrung zu sammeln.

IBC SOLAR AG

Miriam Ouhib von der Hochschule Bremen und Benjamin Hufnagel von der Hochschule Ansbach konnten sich gegen die rund 50 Bewerber durchsetzen. Sie werden in den kommenden Wochen praktisch umsetzbare Finanzierungslösungen und -optionen für europaweite Großprojekte erarbeiten. Am 1. und 2. Oktober präsentieren die Teilnehmer der Praxis Academy ihre Projekt-Ergebnisse im Rahmen des Abschluss-Symposiums in Bamberg. Die besten Arbeiten werden ausgezeichnet.

Das Projektteam von IBC SOLAR besteht aus zwei Studierenden der Hochschulen Bremen und Ansbach, die mit Mitarbeitern von IBC SOLAR zusammenarbeiten werden. Während der Praxisphase werden sie sich mit wirtschaftlichen und risikotechnischen Aspekten der Projektfinanzierung beschäftigen. Eine der Fragen, die es im Projektzeitraum zu beantworten gilt: Wie kann eine Finanzierungslösung aussehen, mit der im europaweiten Projektgeschäft Photovoltaikanlagen möglichst risikofrei, d. h. möglichst ohne Rückgriffsrechte umgesetzt werden können?

Die Studierenden sollen diese Aufgabe selbstständig lösen und IBC SOLAR am Ende des Projekts konkrete Finanzierungsmöglichkeiten vorstellen. Die Ergebnisse sollen anhand eines Beispielprojekts direkt angewendet werden.

Zum Auftakt trafen sich die Stipendiaten kürzlich gemeinsam mit Unternehmensvertretern, Politikern und Wissenschaftlern zur Einführungswoche in Greifswald. An der feierlichen Eröffnung der Praxis Academy durch MdL Erwin Sellering, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, nahmen für IBC SOLAR Vorstandsvorsitzender Udo Möhrstedt sowie Walter Steck, Bereichsleiter Finanzen, teil. Neben zahlreichen Workshops, unter anderem zu Themen wie Projektmanagement, Business-Etikette oder Problemanalyse standen Besuche bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Programm.

Die Praxis Academy hat das Ziel, Unternehmen und hochqualifizierte Studenten zusammenzuführen. Dabei bietet sich den Unternehmen die Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennen zu lernen und in ihr Unternehmen einzubinden. Die Studenten wiederum haben Gelegenheit, an der Universität erworbene theoretische Kenntnisse in die Praxis umzusetzen.

„Durch Stipendienprogramme wie die Praxis Academy können Studierende die in der heutigen Arbeitswelt so entscheidenden praktischen Erfahrungen im Unternehmensumfeld sammeln und sich optimal auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten“, sagt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender bei IBC SOLAR. „Daher freuen wir bei uns, Studenten die Möglichkeit bieten zu können, sich in dem spannenden und aktuellen Feld der Photovoltaik einzuarbeiten und die Branche kennen- und verstehen zu lernen.“

Quelle: IBC SOLAR

Bitterfeld-Wolfen, 02. August 2010 - Die Q-Cells SE (QCE; WKN 555866) verstärkt ihr Engagement für die Nachwuchsausbildung in der Solarbranche. Aktuell bietet Q-Cells akademisch geschulten Berufseinsteigern die Möglichkeit, sich über Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Photovoltaik vor Ort zu informieren. Ab dem Wintersemester 2010/11 finanziert das Photovoltaik-Unternehmen eine Stiftungsprofessur für Photovoltaik an der Universität Halle-Wittenberg, Mit beiden Aktivitäten unterstreicht Q-Cells sein Engagement für den Forschungsstandort Deutschland.

Q-Cells

Vom 26. bis 28. August 2010 lädt Q-Cells zur eigenen Rekrutierungs-Veranstaltung PV-TRY-OUT 2010 an den Hauptsitz in Bitterfeld-Wolfen. Hier erhalten junge Natur- und Ingenieurwissenschaftler einen Einblick in die täglichen Prozesse des weltweit agierenden Photovoltaik-Unternehmens. Fachleute der Q-Cells SE informieren über die verschiedenen Aufgaben- und Einsatzgebiete innerhalb der Photovoltaik. Zudem können die Teilnehmer in einer Fallstudie ihr Wissen in dieser nachhaltigen Zukunftsbranche praktisch unter Beweis stellen. Wer sich als Student, Absolvent, Doktorand, als Berufsanfänger oder Berufserfahrener für eine Teilnahme interessiert, kann sich noch bis zum 8. August 2010 auf der Internetseite http://www.q-cells.com/ bewerben.

Ab dem Wintersemester 2010/11 unterstützt Q-Cells die akademische Ausbildung im Bereich der Solarenergie zudem mit einer Stiftungsprofessur für Photovoltaik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Prof. Dr. Roland Scheer, zuvor stellvertretender Institutsleiter des Helmholtz-Zentrums Berlin, übernimmt die Lehre und Forschung im Schwerpunkt Photovoltaik am Institut für Physik der Universität. Die Q-Cells SE finanziert die Stiftungsprofessur und deren personelle Ausstattung über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Bereits im Herbst 2008 etablierte Q-Cells zusammen mit der Hochschule Köthen (FH) den dualen Studiengang Solartechnik. Die Integration der Studierenden in die personellen Entwicklungsstufen der Q-Cells SE erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Unternehmen und der Hochschule.

Neben der Förderung des akademischen Nachwuchses bildet Q-Cells schon seit 2002 junge Menschen in technisch-gewerblichen sowie kaufmännischen Lehrberufen aus. Dazu bietet in Bitterfeld-Wolfen ein 2.500 Quadratmeter großes Aus- und Weiterbildungszentrum einen gut ausgestatteten Rahmen.

Mit dem neuen Ausbildungsjahr, das ab August startet bildet Q-Cells insgesamt 91 Auszubildende aus und hat 17 Studierende im dualen Studiengang Solartechnik unter Vertrag. Im Lehrjahr 2010 werden 36 neue Auszubildende und 6 Studierende ihre Lehre beginnen.

Über das PV-TRY-OUT 2010

Bewerbungsfrist: 8. August 2010

Bewerber: Studierende, Absolventen, Doktoranden, Berufsanfänger sowie Berufserfahrene

Veranstaltungszeitraum: 26. bis 28. August 2010

Veranstaltungsort: Sonnenallee 17-21, 06766 Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt

 

Quelle: Q-Cells SE

Q-Cells Headquarter

Bitterfeld-Wolfen, 18. Februar 2010 - Die Q-Cells SE, eines der weltweit größten Photovoltaik-Unternehmen mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, wird für das Ausbildungsjahr 2010/2011 insgesamt 35 Ausbildungsplätze im gewerblich-technischen sowie im kaufmännischen Bereich zur Verfügung stellen. Folgende sieben Ausbildungsberufe werden 2010 für interessierte Schulabgänger angeboten: Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Fachinformatiker, Physiklaborant, Chemielaborant, Fachkraft für Lagerlogistik und Industriekaufmann.

"Wir sind sehr froh, dass wir bei Q-Cells vielen Jugendlichen eine zukunftsweisende Ausbildung in der Solarindustrie anbieten können", so Matthias Krieg, Leiter der Ausbildung bei der Q-Cells SE. "Im Solar Valley Thalheim können junge Menschen hautnah miterleben, wie wir die Photovoltaik Stück für Stück zu einer Hauptenergiequelle entwickeln. Wir bieten unseren Azubis in zehn Fachkabinetten, die technisch bestens ausgestattet sind, eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Erst kürzlich wurde einer unserer Azubis als Bester des IHK-Bezirkes Halle-Dessau ausgezeichnet. Das macht uns natürlich stolz."

Die Q-Cells SE hat seit 2007 ein eigenes, 2.500 Quadratmeter großes Ausbildungszentrum, in dem junge Menschen in verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Insgesamt 138 Azubis befinden sich derzeit bei Q-Cells in der Ausbildung.

 

Quelle: Q-Cells SE

Berlin, 14. Juli 2010 - Das Bundesumweltministerium baut seinen kostenlosen Service für Lehrerinnen und Lehrer weiter aus: Ab sofort stehen neue Unterrichtsmaterialien zum Thema „Erneuerbare Energien“ für Grundschulen zum Abruf bereit. „Je früher sich Kinder und Jugendliche mit Fragen einer zukunftsfähigen Energieversorgung auseinandersetzen, desto besser“, sagte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Auch für eine spätere Berufswahl könne dies eine Rolle spielen. „Die erneuerbaren Energien haben sich als Fels in der Brandung der Wirtschaftskrise behauptet“, so Röttgen. Über 300.000 Menschen, rund acht Prozent mehr als im Vorjahr, haben in der Erneuerbare-Energien-Branche einen vergleichsweise krisenfesten Job gefunden. Mehr als zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen wurden im Jahr 2009 in Deutschland durch erneuerbare Energien bereitgestellt.

In dem Materialpaket für die Klassenstufen 3 bis 4 werden die erneuerbaren Energien unter verschiedenen Blickwinkeln für den Grundschulunterricht thematisiert. Dabei spielen Ideen für die Energieversorgung in einer Zukunftsstadt ebenso eine Rolle wie Fragen nach den Problemen der heutigen Energieversorgung. Die Kinder lernen die verschiedenen Formen der erneuerbaren Energien kennen und probieren in Experimenten aus, wie die Kraft von Sonne, Wind und Co. nutzbar gemacht werden kann. Auch Themen wie Wärmedämmung oder das Elektroauto mit seinen Chancen und Problemen werden behandelt, ebenso wie die Berufe in der Erneuerbaren-Branche. Die Kinder diskutieren globale Gerechtigkeitsfragen am Beispiel des Biosprits, aber auch die Vor- und Nachteile der erneuerbaren Energien. Abschließend können die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Verhalten im Hinblick auf den bewussten Umgang mit Energie überprüfen.

Die praxiserprobten Materialien für den naturwissenschaftlich-technischen und fächer-übergreifenden Unterricht können im Internet unter www.bmu.de/bildungsservice kostenlos abgerufen werden. Ergänzt werden die Bildungsmaterialien durch Informationen für Lehrkräfte, in denen didaktisch-methodische Hinweise zu den einzelnen Arbeitblättern aufgeführt sind. Die Materialien sind als Schülerarbeitshefte auch im Klassensatz über den BMU-Bildungsservice erhältlich.

Der Bildungsservice des Bundesumweltministeriums ist von der UNESCO als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Für Grundschulen sind bereits kostenlos verfügbare Materialien zu den The-men Biologische Vielfalt, Wasser, Abfall, Umwelt und Gesundheit sowie Klimawandel erschienen. Ebenfalls kostenlos verfügbar sind Materialien für weiterführende Schu-len zu den Themen Biologische Vielfalt, Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Kli-mapolitik, Umwelt und Gesundheit, Wasser im 21. Jahrhundert, Flächenverbrauch und Biosphärenreservate.

Quelle: BMU

Essen, 11. Januar 2010 - Trotz spürbarer Bemühungen der Industrie sollte die rasante Entwicklung der Windenergieanlagen  nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere in den Anlagen der höheren Leistungsklassen weiterhin Störungen und auch Schadensfälle in sämtlichen Elementen des Triebstranges (Getriebe, Kupplungen, Lager) auftreten. Diese Störungen waren bisher bei Triebsträngen vergleichbarer Größenordnung in anderen Branchen und Industriezweigen (z.B. schwere Walzwerkantriebe) so bisher nicht bekannt. Der Hauptgrund hierfür liegt darin, dass die tragende Struktur einer Windenergieanlage, bestehend aus Turm und Gondel sehr elastisch ist und in Kombination mit dem Rotor ein extrem schwingungsanfälliges System darstellt.

Außerdem ist das schnelle Wachstum der Branche in den letzten Jahren sicherlich auch ein Problem, da kaum Betriebserfahrungen mit der jeweiligen Anlagengröße gesammelt werden konnten. Dabei wurden die Windenergieanlagen immer größer und effizienter. Doch je größer und damit wirtschaftlicher die Windenergieanlagen ausfallen, desto stärker rücken auch Störungen und Schadensfälle in sämtlichen Elementen des Triebstranges (Getriebe, Kupplungen, Lager) in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die drängende Frage nach einer Verbesserung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit großtechnischer Windenergieanlagen steht im Mittelpunkt der zweisprachigen Fachveranstaltung "Antriebsstränge in Windenergieanlagen / Drivelines in wind power installations" in Essen vom 9. bis 10. März 2010.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht vom Institut für Maschinenelemente und Maschinenkonstruktion der Technischen Universität Dresden werden Lösungsansätze vorgestellt. Ausgehend von aktuellen Schadensbildern wird die anspruchsgerechte Auslegung der einzelnen Komponenten diskutiert und moderne Verfahren zur Diagnose von Schwingungen während des Betriebs vorgestellt. Neue Antriebskonzepte runden die Veranstaltung ab.

Weil Technik und Wirtschaftlichkeit selten so eng verzahnt sind wie bei Windkraftanlagen, wendet sich die Veranstaltung nicht nur an Entwickler und Konstrukteure,  sondern auch an Mitarbeiter der Betreibergesellschaften, an Versicherungen, Banken und Sachverständige.

Quelle: Haus der Technik e.V.