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Ausbildung

Hamburg, 28. Oktober 2010, Ab 2011 bietet Centrosolar Photovoltaik-Schulungen in Kooperation mit TÜV Rheinland an. Das Seminar „Photovoltaik-Anlagen – Sachkundenachweis“ gehört zum Angebot der TÜV Rheinland Akademie und bescheinigt bei Bestehen der Prüfung Sachkundekenntnisse in der Solartechnik. Interessenten können die zweitägige Veranstaltung bei Centrosolar zum Vorzugspreis buchen. 

Dachdecker, Elektriker und Zimmerer sind in diesem Seminar ebenso gut aufgehoben wie Energieberater und Architekten. Alle, die ihre Kenntnisse im Bereich Photovoltaik erweitern und durch das TÜV Rheinland Zertifikat dokumentieren lassen wollen, können die Fortbildung besuchen. Das Basis-Seminar beinhaltet technische Grundlagen, Anlagenplanung und Fragen zur elektrischen Installation ebenso wie baurechtliche Richtlinien und Gebäudestatik. Auch aktuelle Themen wie Änderungen im EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) und die neue Eigenverbrauchsregelung von Solarstrom stehen auf dem Programm.

Die Veranstaltung ist Bestandteil des Lehrgangs „Sachverständiger für Photovoltaik-Anlagen (TÜV)“, der aus insgesamt drei Modulen besteht. Interessenten können auch ausschließlich das erste Modul besuchen. Das Seminar endet mit einer schriftlichen Prüfung am zweiten Tag. Bei Bestehen erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der TÜV Rheinland Akademie.

Centrosolar bietet das Seminar zu einem Spezialpreis von 395,- Euro (zzgl. MwSt.) an. Den von TÜV Rheinland empfohlenen Planungsordner „Photovoltaische Anlagen“ der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) können die Teilnehmer bei Bedarf vor Ort erwerben. Anmeldungen nimmt das Centrosolar Schulungsteam ab sofort entgegen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05251/50050-253).

Quelle:  Centrosolar

Köln, 26. Oktober 2010, In kaum einem Land ist die Nutzung von Solarenergie so etabliert wie in Deutschland. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft sind derzeit rund zwei Millionen Solaranlagen in Deutschland in Betrieb. Langjährige Förderprogramme und technische Weiterentwicklungen haben dazu geführt, dass insbesondere Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung heute wie selbstverständlich auf Hausdächern zu finden sind und zum Alltag für Haus- und Immobilienbesitzer gehören.

Der regelrechte Boom der vergangenen zehn Jahre hat auch dazu geführt, dass zahlreiche Handwerks- und Fachbetriebe mit dieser vergleichsweise noch jungen Technologie umgehen. Planer, Ingenieure und Architekten berücksichtigen die technischen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung ebenfalls ganz selbstverständlich in ihrer Arbeit.

Doch die Nutzung der Technologie, die im Idealfall über Jahrzehnte Erträge bringen soll und muss, ist komplex. Die Fälle häufen sind, in denen fehlerhafte Planung und Installation sowie ungeeignetes Material zu Problemen führen. Dazu zählen beispielsweise Minderertrag durch ungünstige Anlagenauslegung oder Verschattung, Glasbruch durch Verspannungen oder Ziegelbruch infolge unsachgemäßer Installation. Dabei sind die meisten Planungs-, Einbau- und Materialfehler vermeidbar.

Mit der 1. Kölner Photovoltaik-Anwender-Konferenz, die im Februar 2011 stattfindet, hat TÜV Rheinland jetzt eine neue Veranstaltungsplattform geschaffen, die sich praxisnah speziell den Fragen und Erfahrungen von Anwendern der Solartechnik widmet. Das Programm widmet sich generellen Fragen der Qualitätssicherung bei PV-Modulen, Aspekten der Haftung bei Schäden und Ertragsminderung, dem aktuellen Thema des vorbeugenden Brandschutzes sowie in zwei Schwerpunkten dem Verbauen von PV-Anlagen und Schäden an Solaranlagen. Dabei stehen neue multifunktionale PV-Bauelemente, Anforderungen an Unterkonstruktionen und Befestigungssysteme sowie Projektierungs- und Montagefehler im Zentrum. Neben dem Vortrags- und Diskussionsprogramm haben Teilnehmer im Rahmen einer Führung die Gelegenheit, das moderne Solarprüfzentrum von TÜV Rheinland in Köln zu besichtigen.

Für die Konferenz, die sich an Vertreter von Fachbetrieben und Bauingenieure sowie Architekten ebenso richtet wie an Bauunternehmen, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft oder Versicherer konnten namhafte Referenten gewonnen werden. Dazu zählen unter anderem Professor Dr.-Ing. Volker Quaschning vom Fachgebiet Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, David Wedepohl vom Bundesverband Solarwirtschaft, Professor Dr.-Ing. Albert Hoch als Leiter des Instituts für Statik der TÜV Rheinland LGA Bautechnik und der Fachanwalt Andreas Kleefisch.

Praktische Anwenderfragen haben 2010 innerhalb der Solarbranche an Bedeutung gewonnen. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. TÜV Rheinland reagiert darauf nicht nur mit der neuen Konferenz. Vielmehr bietet der unabhängige Prüfdienstleister in seiner Akademie seit Anfang Oktober 2010 auch Qualifizierungsprogramme für Anwender von Solartechnik – sei es Photovoltaik oder Solarthermie. Dabei kann TÜV Rheinland aus langjähriger Erfahrung schöpfen. Bereits 1995 hat das Unternehmen mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Heute lassen weltweit 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen ihre Produkte in den Laboratorien von TÜV Rheinland prüfen. Die Fachleute prüfen Module und Komponenten, entwickeln neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken. Prüfzentren von TÜV Rheinland befinden sich in China, Deutschland, Indien, Japan, Taiwan und den USA.

Quelle: TÜV Rheinland

Ulm, 21. September 2010, Die Automobilindustrie steht vor einem radikalen Umbruch: Batterieund Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge sollen den Verbrennungsmotor ablösen. Damit die deutsche Wirtschaft die ökonomischen Potenziale der neuen Technik auch ausschöpfen kann, braucht es Fachleute auf dem neuesten Stand des Wissens. Das Weiterbildungszentrum Um (WBZU) hat sich diese Aufgabe zum Ziel gesetzt. „Die elementare Bedeutung von qualifizierten Fachkräften ist in der Industrie und im Handwerk inzwischen angekommen“, berichtet Dr. Thomas Aigle, Geschäftsführer am WBZU. Das spürt auch das WBZU. Das einzigartige Kursangebot wird immer stärker nachgefragt und das sogar weltweit: Von Skandinavien bis nach Südafrika.

Das Zentrum ist spezialisiert auf Fort- und Weiterbildungsangebote rund um die Elektromobilität. Die Experten-Workshops und Fach-Tagungen des WBZU richten sich an Mitarbeiter in den Forschungsund Entwicklungsabteilungen in der Industrie und an Instituten sowie an Dozenten und Mitarbeiter im Hochschulbereich. Die Praxis-Seminare sind vor allem für Ausbilder, Lehrer und Multiplikatoren in der beruflichen Bildung konzipiert.

Aktuell waren zwölf Lehrer der Berufsbildenden Schule 6 der Region Hannover zu Gast am WBZU und bildeten sich drei Tage im Bereich der Elektromobilität fort. „Die beste Fortbildung, die wir seit langem hatten“, freut sich Studiendirektor Wolfgang Bolsums, Abteilungsleiter für Fahrzeugtechnik an der Berufsschule. Besonders schätzten die

Berufsschullehrer die Möglichkeit, am WBZU selbst mit Batterien und Brennstoffzellen experimentieren zu können - neben Seminarräumen verfügt das Zentrum auch über ein speziell für Aus- und Weiterbildungszwecke konzipiertes Technikum. Das macht das WBZU zu einer in dieser Form einzigartigen Einrichtung. Im direkten Anschluss an die Lehrerfortbildung findet ein einwöchiger Brennstoffzellen-Kurs am Weiterbildungszentrum in der Donaustadt Ulm statt.

Elektromobilität steht auf der Prioritätenliste ganz oben: Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung des Elektroautos mit milliardenschweren Programmen – Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektrofahrzeuge werden und bis 2020 über eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen bringen. Die ersten Autohersteller werden bereits Ende dieses Jahres ihre ersten Fahrzeuge anbieten. Um diese ambitionierten Ziele der Regierung zur erreichen, bedarf es einem gezielten Kompetenzaufbau in Deutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Elektromobilität. Diese fängt bei der Entwicklung leistungsfähiger und vor allem bezahlbarer Lithium-Ionen-Batterien, dem Herzstück des Elektroautos, an und endet bei Service und Wartung der Elektrofahrzeuge. Für die Entwicklung der nächsten Generation an Lithium-Batterien, möglichst „Made in Germany“, sind Ingenieure und Wissenschaftler mit Know-how im Bereich elektrochemischer Materialien und Komponenten sowie Fertigungstechnologien für Batteriezellen und -systeme dringend erforderlich.

Bei den Wartungs- und Serviceaufgaben kommt das Kfz- und Elektrohandwerk ins Spiel. Schlüsselqualifikationen in diesem Zusammenhang sind der Umgang mit hohen Spannungen, mehrerer 100V anstatt bisher 12V, sowie bei Brennstoffzellenfahrzeugen der sichere Umgang mit Wasserstoff. Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff in elektrische Energie um.

Quelle: WBZU

St. Gallen, 21. September 2010, Der erneuerbare Energiesektor bietet eine Fülle von Marktchancen. Um sich in dieser neuen Industrie Wettbewerbsvorteile zu sichern, braucht es Führungskräfte, die die besonderen Herausforderungen der Märkte für erneuerbare Energie kennen und erfolgreich mit ihnen umgehen können. «Wir sehen eine grosse Nachfrage nach Führungskräften, die den Wachstumsmarkt erneuerbare Energien verstehen,» sagt Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Leiter des Good Energies Lehrstuhls für Management erneuerbarer Energien an der Universität St.Gallen.

«Die aktuelle energiepolitische Diskussion zeigt, dass in Teilen der Wirtschaft Verunsicherung bezüglich der neuen Technologien herrscht. Unsere Absolventen bauen hier gezielt die erforderlichen Kompetenzen auf und erschliessen sich ein wertvolles Netzwerk im Bereich erneuerbare Energien.»

Aus diesem Grund richtet die Universität St.Gallen (HSG) ein neues Weiterbildungsprogramm zum Thema Management erneuerbarer Energien (REM-HSG). Die Weiterbildung beginnt im Januar 2011. Sie besteht aus acht einwöchigen Modulen, die innerhalb von eineinhalb Jahren berufsbegleitend absolviert werden. Das Programm, das mit einem "Diploma of Advanced Studies" der Universität St.Gallen abschliesst, umfasst Module zu folgenden Themen: Markt und Wettbewerbsumfeld von erneuerbaren Energien, Grundlagen des Marketing für erneuerbare Energien, Geschäftsmodelle und deren Vermarktung, Management von Innovation, Grundlagen der Energiewirtschaft und Finanzierung, Strategisches Management, Erfolgsfaktoren im Umgang mit Politik und Risiko, sowie Internationales Projektmanagement und Zukunftsszenarien.

Quelle: Universität St. Gallen

Eberswalde, 10. September 2010, Ab Oktober 2010 bietet das Eberswalder Solarsystemhaus Mp-tec GmbH & Co. KG im Rahmen einer eigenen Akademie ein umfangreiches Schulungsangebot für Fachhandwerker, Monteure, Planer und Wiederverkäufer von Solaranlagen an. Dabei können die Schulungsteilnehmer aus 30 verschiedenen Angeboten wählen. Die Palette reicht von 1,5-stündigen Kompaktschulungen der Rubrik "Kurz & Knackig" über klassische herstellerunabhängige Tagesseminare und -workshops bis hin zu Mp-tec Produktschulungen.

Weiterbildung zum Solarhandwerker

Die "Kurz & Knackig"-Weiterbildungen  sowie Tagesseminare werden in den Bereichen Solarstrom, Solarwärme und Gestellsysteme durchgeführt. Darüber hinaus können Teilnehmer der "Kurz & Knackig"-Reihe auch eine Weiterbildung zum Thema "Nachführeinrichtungen/Tracking-Systeme" besuchen. Die 90-minütigen Kompaktseminare klären unter anderem über gängige Planungs- und Montagefehler auf, vermitteln verkäuferische Fertigkeiten oder informieren zu Themen wie Photovoltaik-Rechtsfragen und Arbeitsschutz. Außerdem bietet die Akademie Produktschulungen in den Bereichen Module, Wechselrichter, Röhrenkollektoren, Gestellsysteme und Nachführanlagen.

Sowohl Einsteiger als auch Profis werden bei der Suche nach der richtigen Weiterbildung in der Mp-tec-Akademie fündig. Die während der Herbst-/Wintersaison angebotenen Weiterbildungen sind ideal, um sich für den kommenden Frühling theoretisch sowie praktisch zu rüsten. Denn viele Angebote, wie die bereits seit 2008 erfolgreich durchgeführte Weiterbildung zum "Solarhandwerker", enthalten einen Praxisanteil. 

Praxisschulung - Montage eines Solarmoduls

Akademieleiter Falk Antony erklärt: "Wir haben uns auf die Bedürfnisse des Solarhandwerks eingestellt und darauf ausgerichtet verschiedene Schulungsmodelle entwickelt, um den unterschiedlichen Ansprüchen hinsichtlich Vorkenntnissen, Themen und Zeitumfang gerecht zu werden. Die Schulung zum 'Solarhandwerker' wurde sehr gut angenommen, daher haben wir unser Angebot erweitert, um einen Beitrag zur Professionalisierung des Solarhandwerks zu leisten."

Weitere Informationen: www.mp-tec.de/akademie

Quelle: Mp-tec